Siehste mal! (Presselinks)

MPO @, Fürth, Montag, 04.11.2019, 14:12 (vor 9 Tagen) @ Mike05

Welche Leistungsträger haben uns denn im Sommer verlassen? Mir fällt nur einer ein.

Joah, Gbamin. Möglicherweise ein wichtiges kleines Rädchen für den Teamzusammenhalt. "Altgedienter" Spieler, französische Schule, alterstechnisch zwischen jung und alt. Und nein, an dem Abgang mach ich den Status Quo nicht fest. Trägt sicherlich dazu bei, aber als Grund allein zu dünn.

Die Kapitänsfrage wurde mit Latza beantwortet. Wenn ich mir die jeweilige Wahl in den letzten Jahren so anschaue, dann bedeutet das für den Spieler in der Regel seine beste Zeit ist leider vorbei.. Bungert, Bell und nun Latza.

Früher sollten und waren die Kapitäne Leistungsträger und unbedingte Stammspieler, so ist es in der Regel auch bei anderen Vereinen und Klassen.

Nicht uninteressant, der Punkt. Bleiben wir mal bei Latza: Ich glaube, viele fanden seine Ernennung als Kapität sehr in Ordnung. Wenn er nicht gerade von Verletzungen geplagt war, war Latza Leistungsträger und wichtig. Seit seiner letzteren Verletzung kriegt er sein Spiel aber nicht mehr auf den Platz.

Teamhierarchie wird generell sicherlich ein Punkt sein. Wie schon in einem anderen Posting geschrieben haben wir vielleicht auch einfach keine Harmonie im Team. Wir haben ein paar Spieler, die schon Untiefen bestritten haben (Latza, Brosinski), ein paar hochgehandelte Toptalente, die aber bislang noch nicht ihr Ding gefunden haben (Öztunali, Müller, Hack) und dazu einen Schwung junger ausländischer Spieler, die vor allem aus extrem guten NLZs kommen (Spanien, Frankreich) und die dann in der deutschen Kampframmelliga landen, bei einem kleinen Verein ohne große Folklore und bei einem Trainer, der sehr "einfach" daherkommt.

Das das eventuell nicht passt bzw. besondere Zuwendungen braucht, erscheint wahrscheinlich. Zurück zu Latza: Vielleicht ist er überfordert als Kapitän, erreicht seine Mannschaft nicht und findet deswegen auch "sein" Spiel nicht mehr.

Aber das meine ich eben: Es sind halt dutzende, hunderte Stellschrauben. Persönlich bin ich schon lange der Meinung, dass man möglicherweise auch vereinsseitig seit Tuchel zu sehr der Annahme ist, dass alles beim Trainer hängenbleibt. Kein Spieler mit Extra-Training und Eigenverantwortung. Viel Dienst nach Vorschrift.

Der Sieg gegen Köln war einfach nur brutales Spielglück, der Sonntagsschuss, der Fehler vom Torwart etc. Wir waren nicht besser als Köln. Natürlich weiß ich dass wir vorher oft das Gegenteil von Spielglück hatten.

Bisserl was von beidem. Wir waren bei einigen Niederlagen richtig gut drin und dabei. Nimm einfach mal die 2-3 Startspiele, die wir auch verdient hätten gewinnen können. Dann würden wir heute über was anderes reden.

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