MAINZ 05 : „Ich bin Diener und nicht der König“ aus FAZ (Rund um Fußball)

Weizen05 @, Wednesday, 11. October 2017, 22:40 (vor 66 Tagen) @ Bimbes

Das was von Kaluza hier gesagt und im Artikel über ihn geschrieben wird, klingt für mich sehr positiv. Bisher wirkt er sehr vernünftig und demütig auf mich und scheint in seine Rolle als VV und Präsident hineinzufinden.

Wesentlich nachdenklicher macht mich die Rolle von Detlev Höhne als Aufsichtsratsvorsitzender. Bisher kam er auch für mich in den Interviews so rüber, als wolle er ein ordentliches Wörtchen mitreden im Hinblick auf die Gestaltung des Vereins.
Vor allem die Entscheidung des AR sich gegen den Vorschlag von Kaluza und Schröder zu stellen die langjährigen Geschäftsführer Dag Heydecker und Christopher Blümlein in den Vorstand zu berufen, erschließt sich mir überhaupt nicht.

Mir schon. Ich find's auch gut. Und verdammt richtig.

Wieso sollte ein Externer, der nicht von den anderen Mitgliedern des Vorstandes gewünscht ist, die Arbeit besser machen, als zwei Mitarbeiter, die den Verein gut kennen und Vertrauen genießen?

Och, da würden mir schon ein paar Gründe einfallen. So schwer ist das nicht. Es ist auch schon diskutuiert worden, warum ein Dreiervorstand besser ist als ein Vierervorstand.

Somit wären dann im Vorstand drei Mitglieder, die noch vor 2 Jahren überhaupt nicht im Verein tätig waren.

Geschieht dem Verein recht. Haha.

Irgendwie hat das einen negativen Beigeschmack und ich hoffe, dass es in Zukunft nicht auf ein weiteres Kräftemessen/ Kompetenzgerangel zwischen Kaluza und Höhne hinausläuft.:-|

Das liegt in der Natur der Sache. Dafür ist ein Aufsichtsrat da. Das Einzige, was noch schlechter ist als ein starker Aufsichtsrat, ist ein schwacher Aufsichtsrat.

--
"Wir haben keinen Aufsichtsrat oder so etwas, das ist ein Riesenvorteil." - C.H., ca. 2006 A.D.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum