MAINZ 05 : „Ich bin Diener und nicht der König“ aus FAZ (Rund um Fußball)

MPO ⌂, Franken, Wednesday, 11. October 2017, 15:13 (vor 65 Tagen) @ Bimbes

Das was von Kaluza hier gesagt und im Artikel über ihn geschrieben wird, klingt für mich sehr positiv. Bisher wirkt er sehr vernünftig und demütig auf mich und scheint in seine Rolle als VV und Präsident hineinzufinden.

Ja. Auch, dass er es als seinen Bildungsauftrag ansieht, sich zu informieren und einzuarbeiten und nicht einfach nur den König auf dem Thron gibt.

Wesentlich nachdenklicher macht mich die Rolle von Detlev Höhne als Aufsichtsratsvorsitzender. Bisher kam er auch für mich in den Interviews so rüber, als wolle er ein ordentliches Wörtchen mitreden im Hinblick auf die Gestaltung des Vereins.
Vor allem die Entscheidung des AR sich gegen den Vorschlag von Kaluza und Schröder zu stellen die langjährigen Geschäftsführer Dag Heydecker und Christopher Blümlein in den Vorstand zu berufen, erschließt sich mir überhaupt nicht.

Meine grundsätzliche Herangehensweise an solche Themen ist immer erst mal konstruktiv. Ich hab Vertrauen zu den Leuten und unterstelle erst mal keine bösen Absichten (oder Unfähigkeit).

Aus dieser Warte heraus könnte ich mir vorstellen, dass Höhne versucht, jegliche Art von Vetternwirtschaft und Filz zu unterbinden. Ohne jetzt eben Heydecker und Blümlein damit irgendwas zu unterstellen - ich habe da keine Einblicke. Aber ich sehe es nicht negativ, wenn man eben nicht einfach mit internen Kräften bzw. Leuten die Posten besetzt, die schon lange da sind. Insbesondere, wenn man zumindest semi-offiziell ein Problem mit Filz, Compliance, Vetternwirtschaft und in-die-eigene-Tasche-wirtschaften hatte. Wie gesagt: Ich möchte den beiden nichts unterstellen, ich glaube nicht, dass die damit was am Hut haben.

Ergo: Lieber extern mit jemand neuem besetzen. Natürlich kann man dem dann unterstellen, ein Mann von Höhne zu sein. Möglich. Aber soweit ist es jetzt noch nicht.

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"Ich habe in meiner Karriere gestohlen, getrunken, Drogen genommen und ein Schaf entführt. Sorry für alles."
- John Hartson, walisischer Fußballer

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