Und zum HSV... (Rund um Fußball)

MPO @, Fürth, Freitag, 24.05.2019, 15:14 (vor 119 Tagen) @ Bruchwegteufel
bearbeitet von MPO, Freitag, 24.05.2019, 15:29

... der arbeitet am Karriereweg des FCK. Sportlich planungs- und ahnungslos, probiert man einfach stetig wild irgendwas aus, in der Hoffnung, das was klappt.

Ralf Becker, machte in Kiel gute Arbeit, weil er dort auch lange was aufbauen konnte, wird geholt und nach einer Saison gefeuert. Der beliebte Trainer Christian Titz wird beim ersten Anzeichen von Mißerfolg gefeuert, dafür holt man ein großes (aber noch so ein bisserl unbestätigtes) Trainertalent Hannes Wolf. Das auch gefeuert wird. Hecking - ein Trainer aus dem DFB-Lehrbuch, altes Eisen, keine verrückte Sachen, wird vom scheidenden Sportdirektor noch angestellt - mal schauen, wie der neue Sportdirektor dazu steht...

Das ist ein Hire & Fire nur für kurzfristigen Erfolg. Man gibt sich entspannt, agiert aber in der Sache panisch, auch wenn man die Tonlage eher ruhig hält. Bei Vereinen, die im Kern so krank sind wie HSV, FCK oder auch Schalke, muss man mit Ruhe agieren, über mehrere Jahre hinweg.

Nachtrag: Jetzt wird der neue heiße Scheiß dazu installiert: Jonas Boldt. Gegangen/gefeuert bei Leverkusen, war mal als große Nummer und Player gehandelt, aber irgendwie kam er auch nirgends so wirklich unter. Vermutlich wieder ein eher Radikaler, der eigene Ideen hat, aber sie nicht umgesetzt bekommt. Und mißverstanden wird.

Dieses Konzept mit dem kurzfristigen Austausch war mal vor Jahrzehnten "gut". Heute dreht sich auf dem Platz vieles um Zusammenspiel und Taktik. Und das kommt nicht innerhalb von einer Woche, sondern ist ein Prozeß, der bei Transfers und Trainer jahrelang forciert werden muss.

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