AZ: Kommentar zu Beierlorzer: Trennung wäre logischer Schrit (Presselinks)

Carlsche, Samstag, 26.09.2020, 21:10 (vor 35 Tagen) @ Alsodoch
bearbeitet von Carlsche, Samstag, 26.09.2020, 21:15

Je mehr nach und nach rauskommt bzw nachträglich nochmal zusammen getragen wird, desto unfassbarer finde ich es, wie sämtliche Beteiligten mit der Situation umgegangen sind und umgehen.

Haben sich wirklich alle vom Klassenerhalt täuschen lassen oder gehofft, dass sich alles zum Besseren wenden wird? Oder sind wir Corona-bedingt wirtschaftlich in so einer schlechten Situation, dass man (personell) nichts ändern kann?

Es wirkt so, als hätten alle von erheblichen Problemen gewusst aber nichts dagegen getan im Sommer. Da man ja weiter nix Genaues über die Ursachen der Krise weiß, muss man spekulieren:
-Die Mannschaft hätte schon nach den ersten Trainingseindrücken nach der Sommerpause ihre weiter akuten Bedenken gegen den Trainer formulieren können.
-Der Trainer hätte seine Herangehensweise grundsätzlich ändern können (die Fähigkeit sich selbst neu einstellen zu können, neue Konzepte zu suchen, um mit Gruppen klarzukommen, sollte er als Lehrer eigentlich drauf haben).
-Der Sportvorstand hätte den ein oder anderen Spieler für weniger Geld als erhofft ziehen lassen können, um eine neue Dynamik in die Gruppe zu bringen. Vielleicht sogar Szalai, der ja angeblich schon länger sportlich abgeschrieben war. War ja irgendwie auch angekündigt, dass der Kader eher verkleinert werden sollte. Gefühlt sind nur Randfiguren weg, die keinen Einfluss auf die Stimmung gehabt haben können.
-Die übergeordneten Stellen hätten merken müssen, dass etwas schief läuft, nicht behoben wird und hätten eingreifen müssen.


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