AZ: Kommentar zu Beierlorzer: Trennung wäre logischer Schrit (Presselinks)

smartie @, Mainz-Kastel, Samstag, 26.09.2020, 23:36 (vor 34 Tagen) @ Alsodoch
bearbeitet von smartie, Sonntag, 27.09.2020, 08:25

Für mich ist Beierlorzer nicht der Ursprung der Probleme sondern „nur“ das entscheidende Symptom. Denn dessen, aufgrund seiner zum damaligen Zeitpunkt absoluten Erfolglosigkeit bei Köln, überraschende Verpflichtung hat Schröder zu verantworten. Auch die offensichtlich schlechte Kaderzusammenstellung ist auf seinen Mist gewachsen.

Und der gravierendste Fehler und für mich der Grund, warum auch und vor allem Rouven Schröder seine Hut nehmen müsste ist, dass er offensichtlich das schlechte Verhältnis im Team und vor allem zwischen Mannschaft und Trainer nicht erkannt hat oder nichts (oder zu wenig) getan hat, um da rechtzeitig gegenzusteuern. Dass da etwas komplett im Argen liegt, war schon im Endspurt der letzten Saison eigentlich offensichtlich (selbst für Außenstehende). Wie man da mit dem gleichen Trainer und fast unveränderten Kader in die neue Saison gehen kann und nicht mitbekommt, wie die Stimmung ist, ist mir unverständlich. Als Außenstehender mag man sich gar nicht vorstellen, was da alles schief gelaufen ist, um eine Mannschaft zum Streik zu bringen... und das alles ohne dass RS es bemerkt hat oder etwas dagegen unternommen hat?
Der Gipfel war dann die PK. wo Schröder viel redet, aber nichts sagt und Beierlorzer allen Ernstes sagt, dass der Streik ja nicht gegen seine Person gerichtet war und das Verhältnis zur Mannschaft intakt ist. Da haben wohl mindestens zwei Verantwortliche den Schuss nicht gehört.

Mainz 05 geht ganz schweren Zeiten entgegen. Ich persönlich hoffe wirklich, dass es sehr schnell ohne die beiden weitergeht, ohne dass ich da jetzt personelle Lösungsvorschläge nennen möchte. Aber es muss einfach ein radikaler Neuanfang her, und das halte ich mit Beierlorzer und Schröder für ausgeschlossen.


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