AZ: Kommentar zu Beierlorzer: Trennung wäre logischer Schrit (Presselinks)

Kiff-es, Sonntag, 27.09.2020, 01:01 (vor 34 Tagen) @ smartie

Mainz 05 geht ganz schweren Zeiten entgegen. Ich persönlich hoffe wirklich, dass es sehr schnell ohne die beiden weitergeht, ohne dass ich da jetzt personelle Lösungsvorschläge nennen möchte. Aber es muss einfach ein radikaler Neuanfang her, und das halte ich mit Beierlorzer und Schröder für ausgeschlossen.

+1. Beierlorzer hat sich hier wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, er wäre aber Dennoch mMn ein typisches Bauernopfer. Die momentane, epische Krise ist der (vorläufige?) negative Höhepunkt einer Entwicklung, die schon seit Jahren anhält. Und diese Jahre sind eng mit dem Wirken von Schröder verknüpft. O-Ton bei der Beierlorzer Präsentation: „ Sportvorstand Rouven Schröder sagt: "Bei sachlicher und inhaltlicher Betrachtung ist Achim Beierlorzer ein typischer Trainer für Mainz 05. Er ist ein akribischer und reflektierter Fußballfachmann, der eine enorme persönliche Entwicklung genommen hat. Er verfügt über eine natürliche Autorität und ein Talent, Fußballer zu führen und zu entwickeln und in seinen Teams einen besonderen Teamgeist zu wecken.“ HP Neben eklatanten Fehlentscheidungen auf der TrainerPositionen haben wir einen völlig heterogenen Kader. Offensichtliche Schwachstellen werden/wurden seid Jahren nicht behoben, Spieler müssen auf Positionsfremden Positionen spielen, es fehlen „Spezialisten“. (Trotzdem ist der Kader Sau-Teuer). Endo vom VFB spielt z.B. Pässe, Ordnet das Spiel von hinten, baut ruhig auf, da geht einem das Herz auf. Er hat weniger als 2 Millionen gekostet. Wir hingegen haben Für Fernandes und Kunde Zusammen mehr als 15 Millionen gezahlt, ohne dass sich dass sportlich auch nur annähernd rentiert hat. Pierre-Gabriel hat 5 Millionen gekostet, obwohl er in der Vorsaison in Frankreich gerade einmal 4 Spiele absolviert hat, bei uns waren es kaum mehr, er ist schon wieder weg ( wahrscheinlich zahlen wir noch sein Gehalt). Die Liste ließe sich fortführen...Wenn ich dann noch lese, dass ein Spieler wie Szalai bei uns Zwei Millionen verdienen soll, wundert es mich nicht, dass die finanzielle Situation jetzt prekär ist, trotz Infront-Deal, trotz Millionen Einnahmen. Die inhaltsbefreiten und Plattitüden-Schwangeren Interviews und PK‘s : geschenkt. Soweit einige Wahrnehmungen von außen. Wenn aber, wie jetzt Scheinbar ans Licht kommt, die interne Kommunikation so dermaßen dysfunktional zu sein scheint, dass die gesamte Mannschaft zu der drastischsten Maßnahme überhaupt Greift ( gut, untertauchen/Fahnenflucht wäre noch krasser), dann fallen mir wenig Argumente ein, die pro Schröder sprechen. Es könnte evtl helfen, Kompetenzen auf dieser, entscheidenden Position aufzuteilen, sprich noch jemand verpflichten, der einen Blick fürs große Ganze hat, nah am Team ist und ganz wichtig : Autorität & Menschenkenntnis besitzt . So ein Typ Klaus Allofs, der jetzt im DD angeheuert hat. Vielleicht hätte der Don Ja Bock. Schröder könnte sich dann auf seine Kernkompetenz, dass Scouting fokussieren, denn einige Perlen waren ja schon dabei, wie Gbamin, Diallo, Mateta... Wunschtraum, wahrscheinlich bleibt alles wie es ist, Beierlorzer wird gehen müssen, und in zwei Wochen wird dann „voller Überzeugung“ ein weiterer, ehemaliger Weg-Gefährte ala Dutt, Skipnik oder Nouri mit einem langfristigem Vertrag ausgestattet, weil „alle jetzt wissen, was die Stunde geschlagen hat“. Dass musste mal raus, jetzt gehts etwas besser. Vielleicht erweist sich die gegenwärtige Situation als Stunde null, als heilende Katharsis, aus der alle (verbleibenden) gestärkt herausgehen, denn eines ist gewiss : schlimmer als jetzt, kann es eigentlich gar nicht mehr werden.


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