Relegation (Rund um Fußball)

Bruchwegteufel, Donnerstag, 23.05.2019, 22:40 (vor 115 Tagen)

Union schonmal 2:2 in Stuttgart.

Vielleicht sehen wir sie bald wieder. :-D

Relegation

dadum, Donnerstag, 23.05.2019, 23:03 (vor 115 Tagen) @ Bruchwegteufel

Union schonmal 2:2 in Stuttgart.

Vielleicht sehen wir sie bald wieder. :-D

Im Gegensatz zu den letzten Jahren mal ein munteres erstes Qualispiel...

Relegation

Bruchwegteufel, Donnerstag, 23.05.2019, 23:07 (vor 115 Tagen) @ dadum

hab noch nix gesehen, las sich aber so.

Relegation

smartie @, Mainz-Kastel, Freitag, 24.05.2019, 08:07 (vor 115 Tagen) @ Bruchwegteufel

Ich bin da sehr zwiegespalten...

Zum einen finde ich, dass Stuttgart es durchaus verdient hat, abzusteigen. Sehr schlechte Saison mit einem eigentlich viel zu guten Kader und großem Budget. Da läuft seit Jahren viel schief. Generell halte ich Stuttgart aber für stärker, so dass sie, wenn sie den Klassenerhalt schaffen sollten, in der neuen Saison eher vielleicht mal nicht gegen den Abstieg spielen, d.h. unsere Chancen sehe - über die Saison gesehen - ich mit Union in der ersten Liga besser.

Auf der anderen Seite mag ich Union nicht, allein schon als der Historie und was (für sich betrachtet) die beiden Spiele (also gegen Union) angeht, befürchte ich unser übliches Trauma, dass wir gegen (Erst-)Aufsteigern eher schlecht aussehen... Das spricht also eher dafür, Stuttgart die Daumen zu drücken ;-)

Also... komme es wie es wolle, es hat (für mich) positive wie negative Aspekte ;-)

Relegation

MPO @, Fürth, Freitag, 24.05.2019, 09:18 (vor 115 Tagen) @ smartie

Ich bin da sehr zwiegespalten...

Jupp. Generelle Haltung: Relegation stinkt. Der aus der Bundesliga soll absteigen, der aus der Zweiten aufsteigen. Ende. Es ist echt zum Kotzen, dass einer ein Jahr lang alles falsch macht und in 2 Spielen, wo er die komplette individuelle Stärke ausspielen kann, dann reparieren kann. Und eben auch umgekehrt: Der Zweitligist schlaucht sich durch ein ganzes Jahr, muss mindestens jedes 2. Spiel gewinnen, um dann gegen einen individuell viel stärkeren Gegner anzutreten.

Auch taktisch: Der Bundesligist ist es meistens gewohnt, gegen stärkere Gegner anzutreten und mit Igeltaktik zu arbeiten. Während der Zweitligist im Schnitt mit "nur" gleichstarken Gegnern kämpfen musste, meistens die dominante Rolle einnehmen musste. Für den Zweitligisten ist die Aufgabe absurd schwer.

Auf der anderen Seite mag ich Union nicht, allein schon als der Historie

Da tue ich mich auch schwer. Aber ehrlich gesagt: Ich hab auch Kaiserslautern gegen Hoffenheim die Daumen gedrückt. Da überwiegt eben meine generelle Haltung.

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Relegation

Lerche51, Freitag, 24.05.2019, 09:31 (vor 115 Tagen) @ MPO

Dass die Stuttgarter mit grade mal 28 mickrigen Punkten überhaupt die Chance haben, in der 1. BL zu bleiben, ist schon ein Witz. Und passt so gar nicht in den Profifußball, wo es doch immer um‘s Leistungsprinzip geht... Ich find‘s auch immer schade für jeden Dritten der 2. BL, egal, welcher Verein das grade ist.

Und aus Mainzer Sicht wäre Union wohl besser, weil die budgetmäßig wohl eher in unserer Liga spielen.

Vergangenheit hin oder her, ich drücke im Rückspiel Union die Daumen.

Relegation

Michael ⌂ @, Freitag, 24.05.2019, 11:42 (vor 115 Tagen) @ Lerche51

Dass die Stuttgarter mit grade mal 28 mickrigen Punkten überhaupt die Chance haben, in der 1. BL zu bleiben, ist schon ein Witz. Und passt so gar nicht in den Profifußball, wo es doch immer um‘s Leistungsprinzip geht... Ich find‘s auch immer schade für jeden Dritten der 2. BL, egal, welcher Verein das grade ist.

Und aus Mainzer Sicht wäre Union wohl besser, weil die budgetmäßig wohl eher in unserer Liga spielen.

Vergangenheit hin oder her, ich drücke im Rückspiel Union die Daumen.

Geht mir ähnlich. Union ist ein kleiner, ordentlich arbeitender Verein, der mit wenig Mitteln viel erreicht hat.
Und auch wenn ich es 2002 in Berlin eher so mittelprickelnd fand, gehören die für mich in die Bundesliga - und nicht die depperten Schwaben, Zuschauerschnitt hin oder her.

Relegation ist scheiße - und das würde ich auch sagen, wenn wir demnächst 16. wären...

Relegation

Jammerlappe, Buxtehude, Freitag, 24.05.2019, 14:38 (vor 115 Tagen) @ Michael

[...] gehören die für mich in die Bundesliga - und nicht die depperten Schwaben, Zuschauerschnitt hin oder her.

Oh. Wow. Cool.

Relegation

Eif, Freitag, 24.05.2019, 09:57 (vor 115 Tagen) @ MPO

Ich bin da sehr zwiegespalten...


Jupp. Generelle Haltung: Relegation stinkt. Der aus der Bundesliga soll absteigen, der aus der Zweiten aufsteigen. Ende. Es ist echt zum Kotzen, dass einer ein Jahr lang alles falsch macht und in 2 Spielen, wo er die komplette individuelle Stärke ausspielen kann, dann reparieren kann. Und eben auch umgekehrt: Der Zweitligist schlaucht sich durch ein ganzes Jahr, muss mindestens jedes 2. Spiel gewinnen, um dann gegen einen individuell viel stärkeren Gegner anzutreten.

Auch taktisch: Der Bundesligist ist es meistens gewohnt, gegen stärkere Gegner anzutreten und mit Igeltaktik zu arbeiten. Während der Zweitligist im Schnitt mit "nur" gleichstarken Gegnern kämpfen musste, meistens die dominante Rolle einnehmen musste. Für den Zweitligisten ist die Aufgabe absurd schwer.

Auf der anderen Seite mag ich Union nicht, allein schon als der Historie


Da tue ich mich auch schwer. Aber ehrlich gesagt: Ich hab auch Kaiserslautern gegen Hoffenheim die Daumen gedrückt. Da überwiegt eben meine generelle Haltung.

100% Zustimmung.
Mann stelle sich mal vor, wir wären 2004 an so einem Schwachsinn gescheitert, wer weiß schon im welcher Liga unser Verein heute Spielen würde.
Ich hoffe wir kommen nie auf den 16. Platz.

Relegation

knightclub @, Freitag, 24.05.2019, 09:22 (vor 115 Tagen) @ smartie

Ich bin da sehr zwiegespalten...

Zum einen finde ich, dass Stuttgart es durchaus verdient hat, abzusteigen. Sehr schlechte Saison mit einem eigentlich viel zu guten Kader und großem Budget. Da läuft seit Jahren viel schief. Generell halte ich Stuttgart aber für stärker, so dass sie, wenn sie den Klassenerhalt schaffen sollten, in der neuen Saison eher vielleicht mal nicht gegen den Abstieg spielen, d.h. unsere Chancen sehe - über die Saison gesehen - ich mit Union in der ersten Liga besser.


Die Fanbase hat sich aber von Union seit den 15 Jahren schon gewandelt. War das früher noch eher ein "Ost-Underdog-Proleten"-Image, haben die schon daran gebastelt, so etwas wie das St.Pauli von Berlin zu werden. Hertha gilt dagegen als etabliert und langweilig (obwohl dort Preetz miz Ruhe den Verein im Geheimen langsam zu einem echten Großclub aufbaut. Die Protzaktionen eines Dieter Hoeness sind schon lange vergessen. Aber ich schweife ab...)

Mittlerweile ist es in Bezirken wie Kreuzberg / Friedrichhain eher schick, für Union als für Hertha zu sein. Auch solche Aktionen wie das Adventssingen im Stadion hat den Verein noch mal mehr als "Event" erfunden.

Gestern war dort das Stadion auch bei Public Viewing pickepackevoll und alle Wege nach Köpenick versperrt....

Relegation

grisue, Freitag, 24.05.2019, 10:19 (vor 115 Tagen) @ smartie


Auf der anderen Seite mag ich Union nicht, allein schon als der Historie und was (für sich betrachtet) die beiden Spiele (also gegen Union) angeht, befürchte ich unser übliches Trauma, dass wir gegen (Erst-)Aufsteigern eher schlecht aussehen... Das spricht also eher dafür, Stuttgart die Daumen zu drücken ;-)

Also... komme es wie es wolle, es hat (für mich) positive wie negative Aspekte ;-)

Gibts den Bunkus, den kleine Lügenbold eigentlich noch?

Und zum HSV...

MPO @, Fürth, Freitag, 24.05.2019, 15:14 (vor 115 Tagen) @ Bruchwegteufel
bearbeitet von MPO, Freitag, 24.05.2019, 15:29

... der arbeitet am Karriereweg des FCK. Sportlich planungs- und ahnungslos, probiert man einfach stetig wild irgendwas aus, in der Hoffnung, das was klappt.

Ralf Becker, machte in Kiel gute Arbeit, weil er dort auch lange was aufbauen konnte, wird geholt und nach einer Saison gefeuert. Der beliebte Trainer Christian Titz wird beim ersten Anzeichen von Mißerfolg gefeuert, dafür holt man ein großes (aber noch so ein bisserl unbestätigtes) Trainertalent Hannes Wolf. Das auch gefeuert wird. Hecking - ein Trainer aus dem DFB-Lehrbuch, altes Eisen, keine verrückte Sachen, wird vom scheidenden Sportdirektor noch angestellt - mal schauen, wie der neue Sportdirektor dazu steht...

Das ist ein Hire & Fire nur für kurzfristigen Erfolg. Man gibt sich entspannt, agiert aber in der Sache panisch, auch wenn man die Tonlage eher ruhig hält. Bei Vereinen, die im Kern so krank sind wie HSV, FCK oder auch Schalke, muss man mit Ruhe agieren, über mehrere Jahre hinweg.

Nachtrag: Jetzt wird der neue heiße Scheiß dazu installiert: Jonas Boldt. Gegangen/gefeuert bei Leverkusen, war mal als große Nummer und Player gehandelt, aber irgendwie kam er auch nirgends so wirklich unter. Vermutlich wieder ein eher Radikaler, der eigene Ideen hat, aber sie nicht umgesetzt bekommt. Und mißverstanden wird.

Dieses Konzept mit dem kurzfristigen Austausch war mal vor Jahrzehnten "gut". Heute dreht sich auf dem Platz vieles um Zusammenspiel und Taktik. Und das kommt nicht innerhalb von einer Woche, sondern ist ein Prozeß, der bei Transfers und Trainer jahrelang forciert werden muss.

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Und zum HSV...

Hechtsheimer, Freitag, 24.05.2019, 15:43 (vor 115 Tagen) @ MPO

Danke für die TOP Analyse, ist mein Ernst. Was bin ich da heilfroh, dass wir Fussballerische Provinz sind (mein ich auch Ernst). Wie auch unser Stadt seit 1461/1462.

Und zum HSV...

Bruchwegteufel, Freitag, 24.05.2019, 15:56 (vor 115 Tagen) @ Hechtsheimer

Danke für die TOP Analyse, ist mein Ernst. Was bin ich da heilfroh, dass wir Fussballerische Provinz sind (mein ich auch Ernst). Wie auch unser Stadt seit 1461/1462.

ahja, Dieter vs Adolf

Die Art des Rauswurfs ist Ausdruck der Kultur beim HSV

Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Freitag, 24.05.2019, 17:17 (vor 115 Tagen) @ MPO

Der Hamburger SV hat am Freitag mal wieder führende Angestellte ausgetauscht. Jonas Boldt, der neue Sportvorstand, will beim HSV für neues Vertrauen werben. Die jahrelang vorgelebte Mentalität des Misstrauens brachte den einst stolzen Klub dorthin, wo er heute steht. Ein Kommentar von kicker-Reporter Sebastian Wolff.

Mehr im Kicker:

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Die Art des Rauswurfs ist Ausdruck der Kultur beim HSV

MPO @, Fürth, Freitag, 24.05.2019, 17:33 (vor 115 Tagen) @ Alsodoch

Der Hamburger SV hat am Freitag mal wieder führende Angestellte ausgetauscht. Jonas Boldt, der neue Sportvorstand, will beim HSV für neues Vertrauen werben. Die jahrelang vorgelebte Mentalität des Misstrauens brachte den einst stolzen Klub dorthin, wo er heute steht.

Timing. ;-)

Es gelte, das Vertrauen in den HSV zurückzugewinnen.

Und das ist natürlich auch noch ne Quatschaussage von Boldt. Die Leute haben ja immer noch Vertrauen in den HSV. Und Hoffnung. Sonst wäre das Stadion nicht so gut gefüllt. Aber der Verein hat in sich kein Vertrauen mehr in die handelnden Personen. Und zwar alle, inkl. Bernd Hoffmann. Der ist zwar gerade am großen Steuerrad, steht aber auch immer auf der Abschussliste.

Es ist echt schon glorreich. Und meine Überschrift mit dem Vergleich zum FCK meine ich durchaus sehr ernst.

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Die Art des Rauswurfs ist Ausdruck der Kultur beim HSV

knightclub @, Samstag, 01.06.2019, 09:46 (vor 107 Tagen) @ MPO

Im Hintergtrund werden da schon sinnvolle Sachen durchgezogen.

Prominent sind natürlich der enorme Personalverchleiß. Aber kaufmännisch machen sie derzeit viel richtig.

Schudldenstand von 105 auf 85 Millionen gesunken, Personaletat halbiert (von 55 auf 28 Millionen). Trennung von satten Profis wie Holtby oder Lasogga, nun Einkauf in der zweiten Liga.

Das wird kein Kaiserslautern... Der Vergleich hinkt enorm. Einzig Hybris und Verweis auf Tradition ist vergleichbar. Während aber der FCK in die Insolvenz schlittert, wird der HSV dank des vollen (und inzwischen wohl abbezahlten) Stadions und der weiterhin üppigen Marketingeinnahmen sich sanieren können.

Wobei die Personalpolitik wirklich gruslig ist :D

Die Art des Rauswurfs ist Ausdruck der Kultur beim HSV

MPO @, Fürth, Samstag, 01.06.2019, 10:12 (vor 107 Tagen) @ knightclub

Im Hintergtrund werden da schon sinnvolle Sachen durchgezogen.

Prominent sind natürlich der enorme Personalverchleiß. Aber kaufmännisch machen sie derzeit viel richtig.

Sagen wirs mal anders: Sie bemühen sich. Sie leben jetzt auch schon seit 3-4 mindestens Jahren von Kühnes Gnaden. Sie versuchen dabei einen Umschwung. Dauernd. Mit Trara.

Kaiserslautern hat das auch versucht. Kaufmännisch, unter Jäggi. Dann eher agressiv-investitionsfreudig, unter Kuntz. Zuletzt flickschusternd, nach strohhalmengreifend. Problem: Alles fußt darauf, dass sportlich die Wende kommt. Spielt man gut, steigt man auf, kickt man international - dann funktioniert alles wieder. Ansonsten verbrennt man Geld. Und weil das so ist, ist man weder geduldig, noch überlegt. Gibt es sportlich ne Krise, wird das Personal da ausgetauscht. Und dann wirds für 3 Wochen besser, danach sehr viel schlechter. Weil man keinen Plan und Sachkenntnis hat, wie das funktioniert.

So oder so: Sie haben weit mehr Puffer als es Kaiserslautern jemals hatte. Das fängt ja tatsächlich beim Stadion an, dass in einer Weltstadt steht und auch anderweitig genutzt werden kann.

Also ja, den exakten Weg des FCK zu gehen: Da müsste man sich schon massiv doof anstellen. Aber ausschließen kann man nichts. Auch da kann eine Insolvenz kommen und dann ist die Lizenz weg. Und dann wirds spannend.

Wenn sie sich total dumm anstellen, würde ich sie wie den FC Köln sehen. Immer mal wieder pendelnd zwischen 1. und 2. Liga. Kraftvoll genug für nen Pusch auch mal ins internationale, aber nicht stark genug, um Abgänge sportlich zu verkraften und nicht clever genug, um das dauerhaft aufzufangen.

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Die Art des Rauswurfs ist Ausdruck der Kultur beim HSV

knightclub @, Samstag, 01.06.2019, 10:32 (vor 107 Tagen) @ MPO


Wenn sie sich total dumm anstellen, würde ich sie wie den FC Köln sehen. Immer mal wieder pendelnd zwischen 1. und 2. Liga. Kraftvoll genug für nen Pusch auch mal ins internationale, aber nicht stark genug, um Abgänge sportlich zu verkraften und nicht clever genug, um das dauerhaft aufzufangen.

Da müssen sie sich gar nicht mal so dumm anstellen, eher ein Konzept mit tragenden Personen entwickeln, um aus der Schleife herauszukommen. So wie Eberl / Favre das mit Gladbach geschafft haben. Die waren in den 00er Jahren ja in ähnlicher Entwicklung, nur eben mit deutlich schlechteren Voraussetzungen als denjenigen eines HSV.

Die Art des Rauswurfs ist Ausdruck der Kultur beim HSV

MPO @, Fürth, Samstag, 01.06.2019, 11:04 (vor 107 Tagen) @ knightclub

Da müssen sie sich gar nicht mal so dumm anstellen, eher ein Konzept mit tragenden Personen entwickeln, um aus der Schleife herauszukommen. So wie Eberl / Favre das mit Gladbach geschafft haben. Die waren in den 00er Jahren ja in ähnlicher Entwicklung, nur eben mit deutlich schlechteren Voraussetzungen als denjenigen eines HSV.

Das ist natürlich richtig. Hamburg (bzw. alle Großstadtklubs) ist ein schlafender Riese. Du kannst dort abnorm viel Geld erwirtschaften, wenn du dich nicht doof anstellt. Allerdings: Du brauchst da keinen reinen BWLer, der nur Verträge macht. Im wesentlichen brauchst du schon einen Macher, der sich sportlich ein bisserl auskennt. Sprich: Er versteht ein Spiel nicht nur auf Basis von Ergebnissen, sondern auch Spielweisen. Man muss eben unterscheiden können, ob da momentan nur auf Glücksbasis die Ergebnisse zustande kommen, oder ob da konzeptionell und auf dem Platz eine Idee existiert, die momentan nur an Kleinigkeiten noch scheitert.

Hoffmnn oder Boldt... ich traue das den beiden eher nicht zu. Da fehlen mir die konkreten Nachweise. Im Zweifel sehe ich das eher bei Hoffmann als bei Boldt.

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Bruchwegteufel, Montag, 27.05.2019, 22:50 (vor 111 Tagen) @ Bruchwegteufel

Tja und jetzt isses passiert :-D

Ob sich in dem Verein seit 2002 was geändert hat? Man liest ja nur noch Lobeshymnen....

Relegation

Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Dienstag, 28.05.2019, 00:05 (vor 111 Tagen) @ Bruchwegteufel

Tja und jetzt isses passiert :-D

Ob sich in dem Verein seit 2002 was geändert hat? Man liest ja nur noch Lobeshymnen....

Stuttgart darf gerne unten wieder neu anfangen, nur, daraus wird nix werden :-D

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Stuttgart hat nicht verdient, was es geschenkt bekam

Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Dienstag, 28.05.2019, 00:20 (vor 111 Tagen) @ Bruchwegteufel

Nach dem Abstieg droht der VfB Stuttgart die Bundesliga länger nicht mehr zu sehen. Die nächste Totalsanierung steht bevor - immerhin gibt es erste Glamour-freie Hoffnungsschimmer. Ein Kommentar von George Moissidis.

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Treffend hammerharter Kommentar !

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Stuttgart hat nicht verdient, was es geschenkt bekam

dadum, Dienstag, 28.05.2019, 07:18 (vor 111 Tagen) @ Alsodoch

Nach dem Abstieg droht der VfB Stuttgart die Bundesliga länger nicht mehr zu sehen. Die nächste Totalsanierung steht bevor - immerhin gibt es erste Glamour-freie Hoffnungsschimmer. Ein Kommentar von George Moissidis.


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Ja.
Und wenn man sich die Tabelle so anschaut, dann haben es Augsburg und Schalke auch nicht verdient...

Stuttgart hat nicht verdient, was es geschenkt bekam

MPO @, Fürth, Dienstag, 28.05.2019, 10:07 (vor 111 Tagen) @ dadum

Nach dem Abstieg droht der VfB Stuttgart die Bundesliga länger nicht mehr zu sehen. Die nächste Totalsanierung steht bevor - immerhin gibt es erste Glamour-freie Hoffnungsschimmer. Ein Kommentar von George Moissidis.


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Ja.
Und wenn man sich die Tabelle so anschaut, dann haben es Augsburg und Schalke auch nicht verdient...

Beide haben ja auch nächste Saison ne Chance, sich zu blamieren und das zu bekommen, worum sie sich bewerben. Andererseits sind auch wieder ne Menge Kandidaten für unten am Start:

- Freiburg (wie immer)
- Düsseldorf (viele schwerwiegende Abgänge vermutlich)
- Paderborn (individuelle Klasse, siehe Nürnberg)
- Union Berlin (individuelle Klasse, siehe Nürnberg)
- Augsburg (kann sein, dass der Schmidt-Effekt erst mal noch anhält und sie sorgenfrei bleiben)
- Schalke (mal schauen)
- Köln (Geld schießt zwar Tore, aber manchmal nicht genug, siehe Stuttgart, HSV)
- Mainz (muss man immer einrechnen)

Und in der Regel erwischt es einen, der es bis dato nicht auf dem Zettel hatte. Hoffenheim, Bremen, Hertha machen alle einen Umbruch durch, teils auch auf der Trainerbank. Frankfurt fehlt der Überraschungseffekt und sie haben eine wahnsinnig hohe Belastung, zudem will der komplette Traumsturm gehen.

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Stuttgart hat nicht verdient, was es geschenkt bekam

MPO @, Fürth, Dienstag, 28.05.2019, 07:49 (vor 111 Tagen) @ Alsodoch

Nach dem Abstieg droht der VfB Stuttgart die Bundesliga länger nicht mehr zu sehen. Die nächste Totalsanierung steht bevor - immerhin gibt es erste Glamour-freie Hoffnungsschimmer. Ein Kommentar von George Moissidis.


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Stuttgart ähnelt in der Entscheidungssuche und -findung auch sehr dem HSV. Die verpflichten zum Teil auch gern nach Namen, reden sich gegenseitig ins Konzept. Beispielsweise wollte Reschke afaik auf keinen Fall Korkut, der aber von der Führung durchgedrückt wurde. Das "funktionierte" zwar, aber komplett nur nach Ergebnis. Und am Ende hatte man eine untertrainierte Mannschaft, die keine PS mehr auf den Boden brachte (verzeiht den Einwurf: Ein bisserl ähnlich wie bei uns in der letzten Saison mit Schmidt). Reschke will ich damit nicht in Schutz nehmen. Der galt ja auch einst als Supertalentspäher (als Hiwi der jeweiligen Sportmanager in Leverkusen und München), aber es ist auch was anderes, Lieferant von guten Namen zu sein oder dann wirklich danach eine Mannschaft zusammenzustellen.

Und nun? Holt man die nächste Superkraft Mislintat her, der heiß gehandelt wurde. Aber das einkaufen für Dortmund oder Arsenal was anderes ist als einkaufen für einen Absteiger wird auch eine flotte Überraschung. Und auch hier wie bei Reschke: Ein Talentsucher. Kein Sportmanager, der ein rundes Team mit Charakter zusammenstellen muss. Der Autorität ausstrahlen muss. Der nicht zocken soll, weil der GI-Trend bei einem Youngster viel versprechen lässt. Sondern der eine Mischung herstellen muss, die heute funktioniert und Potential für morgen hat.

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Stuttgart hat nicht verdient, was es geschenkt bekam

Hechtsheimer, Dienstag, 28.05.2019, 09:35 (vor 111 Tagen) @ MPO

Alles richtig, aber vielleicht machen die auch nicht alles falsch? Haben immerhin "unseren" Thomas Krücken geholt, der den Nachwuchs aufbauen soll (zwar ist deren U23 gerade abgestiegen, uff vor unserer, dafür deren U19 Südwest Meister, vor uns). Ob er wie bei uns die Ruhe hat zu arbeiten, wird man sehen. Aber das mit den "großen" Namen, ob sich das mal ändert in deren Gedankenwelt, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Stuttgart hat nicht verdient, was es geschenkt bekam

MPO @, Fürth, Dienstag, 28.05.2019, 09:57 (vor 111 Tagen) @ Hechtsheimer

Alles richtig, aber vielleicht machen die auch nicht alles falsch?

Naja, die Pflege des Unterbaus ist immer eine eigene Sache. Gibt ja doch einige Vereine mit florierenden Jugendabteilungen, die dann aber im Profibereich nichts zustande bekommen, weil dort einfach anders/falsch gearbeitet wird. Der VFB hatte zuletzt aber im Jugendbereich auch seine Probleme, die Quelle der "jungen Wilden" ist da auch versiegt. Liegt aber auch daran, dass im Umkreis seitdem viel aufgestockt wurde.

Aber das mit den "großen" Namen, ob sich das mal ändert in deren Gedankenwelt, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Es ist halt irgendwie so in der Fußballwelt. Da geht es viel um Schein, etwas um Sein. Mislintat wurde und wird sehr gehyped. Das das vor allem aber auch Klopp war, der in der Regel aus Spielern sehr viel herausholt, kommt da nur wenigen in den Kopf. Das hat ja auch auf Zorc abgefärbt, der vor Klopp in der Bundesliga als furchtbarer Einkäufer verlacht war und einfach nur mit Millionen um sich geworfen hat. Und mit Klopp wurde der und dann auch Mislintat zu Wunderheilern? Zorc hat sich seitdem durchaus gemacht, für Mislintat fehlt mir immer noch der Nachweis.

Das ist die Krux der Bundesliga: Wir suchen auf dem Platz wie daneben meistens den Helden. Der alles richtet. Der Erfolg garantiert. Wir schreien bei Mißerfolg sofort nach "Leitwölfen". Wünschen uns einen Supertrainer, der alle austaktiert und in Interviews jeden wegdiskutiert und outsmartet. Aber Leute wie Klopp, aber auch Tuchel, Guardiola und IMO auch Nagelsmann sind extrem selten. Die leben und denken Fußball 24/7, entwickeln sich permanent weiter und halten sich auch nicht für fehlerfrei, nie.

Und letztlich fährt man besser, wenn man den Verein breit aufstellt und alle zusammenarbeiten. Fußball ist ein Teamsport. Auf allen Ebenen. Anstatt also Supertalent XY zu holen (egal ob als Spieler oder Sportdirektor), sollte man jemanden holen, der kompetent ist, zusammenarbeiten will und zum Verein passt.

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Stuttgart hat nicht verdient, was es geschenkt bekam

Jammerlappe, Buxtehude, Dienstag, 28.05.2019, 10:53 (vor 111 Tagen) @ Alsodoch

Nach dem Abstieg droht der VfB Stuttgart die Bundesliga länger nicht mehr zu sehen. Die nächste Totalsanierung steht bevor - immerhin gibt es erste Glamour-freie Hoffnungsschimmer. Ein Kommentar von George Moissidis.


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Wenn ich mir anschaue, wie ein Gonzalo Castro gestern nach der Einwechslung agiert hat, muss beim VfB ganz Grundsätzliches im Argen liegen.

Stuttgart hat nicht's gelernt :-D

Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Mittwoch, 29.05.2019, 18:46 (vor 110 Tagen) @ Jammerlappe

VfB will "der beste große Klub der 2. Liga" werden

zum Video :-D

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Stuttgart hat nicht's gelernt :-D

dadum, Donnerstag, 30.05.2019, 20:39 (vor 108 Tagen) @ Alsodoch

VfB will "der beste große Klub der 2. Liga" werden


zum Video :-D

Ist das ein langfristiges Ziel?
Also, ich meine: Haben sie sich damit abgefunden?
Wow!:-D

Relegation

MPO @, Fürth, Dienstag, 28.05.2019, 09:28 (vor 111 Tagen) @ Bruchwegteufel

Ob sich in dem Verein seit 2002 was geändert hat? Man liest ja nur noch Lobeshymnen....

Naja, inwiefern? Unter Fans gab es und wird es immer Arschlöcher geben. Die haben wir auch reichlich in unseren Reihen. Hohlbirnen, die Busse, Frauen, Kinder angreifen. Wir sagen da immer so schön, dass das nur ein paar wenige sind, aber die sind auch prägend.

Ansonsten: Union Berlin ist hochanständig. Die gehen grundsätzlich sehr ähnlich vor wie wir. Aus eigener Kraft, keine verrückten Dinge, Fans helfen mal mit (sogar mehr als bei uns). Dazu positioniert man sich auch oft mal sehr klar gegen die abstrusen Dinge in der Welt, auch das lassen wir zu oft vermissen (wird aber besser).

Generell: Verdienter Aufsteiger. Wenn sie nicht größenwahnsinnig werden und ihr Ding durchziehen, dann können die sich auch mal festbeißen. Aber der Kraftakt ist enorm, es wird schwierig. Die müssen die nächsten 4-5 Jahre konzentriert bleiben, dann können sie es schaffen, sich festzusetzen. Aber die Finanzschere zwischen 1. Liga und 2. Liga ist einfach sehr krass. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie wie die meisten normalen Aufsteiger direkt wieder runtergehen.

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Relegation

Hechtsheimer, Dienstag, 28.05.2019, 09:48 (vor 111 Tagen) @ MPO

Naja, inwiefern? Unter Fans gab es und wird es immer Arschlöcher geben. Die haben wir auch reichlich in unseren Reihen. Hohlbirnen, die Busse, Frauen, Kinder angreifen. Wir sagen da immer so schön, dass das nur ein paar wenige sind, aber die sind auch prägend.

100% Zustimmung. Siehe z.B. die SGE, viele viele gewaltbereite Fans, die aber inzwischen auf Grund deren Masse an Fans nicht mehr sooo auffallen.

Ansonsten: Union Berlin ist hochanständig. Die gehen grundsätzlich sehr ähnlich vor wie wir. Aus eigener Kraft, keine verrückten Dinge, Fans helfen mal mit (sogar mehr als bei uns).

Ja tatsächlich, finde auch deren Verein ähnelt unserem. Das mit der Fanhilfe, sorry MPO, kannst du nicht beurteilen. Wir haben unsere Fanabteilung die ne Menge für Verein und Fans macht. Da gibt's kein mehr oder weniger. Wir sind einfach im Verhältnis ein kleinerer Verein mit wenig Fans und dementsprechend weniger Helfern.

Dazu positioniert man sich auch oft mal sehr klar gegen die abstrusen Dinge in der Welt, auch das lassen wir zu oft vermissen (wird aber besser).

Nö, ich finde unser Verein macht das JETZT schon klasse. Denke nur an die Hundekrawatte.

Generell: Verdienter Aufsteiger. Wenn sie nicht größenwahnsinnig werden und ihr Ding durchziehen, dann können die sich auch mal festbeißen. Aber der Kraftakt ist enorm, es wird schwierig. Die müssen die nächsten 4-5 Jahre konzentriert bleiben, dann können sie es schaffen, sich festzusetzen. Aber die Finanzschere zwischen 1. Liga und 2. Liga ist einfach sehr krass. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie wie die meisten normalen Aufsteiger direkt wieder runtergehen.

Solange wir nicht wieder Aufbaugegner sind :-|

Relegation

MPO @, Fürth, Dienstag, 28.05.2019, 10:03 (vor 111 Tagen) @ Hechtsheimer

Ansonsten: Union Berlin ist hochanständig. Die gehen grundsätzlich sehr ähnlich vor wie wir. Aus eigener Kraft, keine verrückten Dinge, Fans helfen mal mit (sogar mehr als bei uns).


Ja tatsächlich, finde auch deren Verein ähnelt unserem. Das mit der Fanhilfe, sorry MPO, kannst du nicht beurteilen.

Kein Problem. Medial passiert bei Union dort mehr (Bluten für den Verein). Ist aber auch eine Frage der Einstellung, Union ist halt auch der Ostklub, der ist sehr links und sozial und Gesellschaftskampf. Mainz ist halt sehr entspannt und es geht uns auch schon recht lange recht gut. Einfach eine vollkommen andere Kiste, wollte damit auch nicht die Arbeit unserer Fans schmälern.

Dazu positioniert man sich auch oft mal sehr klar gegen die abstrusen Dinge in der Welt, auch das lassen wir zu oft vermissen (wird aber besser).


Nö, ich finde unser Verein macht das JETZT schon klasse. Denke nur an die Hundekrawatte.

Ja, seit ca. 1-2 Jahren wird es besser. Davor hat man nahezu jede Gelegenheit verpasst, sich mal kritisch zu äussern und klar zu positionieren. Das beste war noch, dass man sich grundsätzlich eher gegen die BILD stellte. Aber mir persönlich war das zu wenig, zu unkritisch. Wie gesagt: Wird aber besser.

Solange wir nicht wieder Aufbaugegner sind :-|

*shrug* Dann isses halt so. ;-) Eigentlich bin ich recht zuversichtlich. Wir haben diese Saison zumindest mal teilweise das Aufbaugegnertum abgelegt. Wir haben überwiegend mal gegen die unter uns gewonnen, dass ist eher atypisch. Liegt aber auch an der Herangehensweise von Schwarz, der aus der "tief stehen und kontern"-Ecke uns rausgeführt hat. Wir kassieren dann durchaus mal in nem Duell auf Augenhöhe oder stärkere Gegner dann mal ordentlich was, aber dafür sind wir in jedem Spiel drin und die kleineren Teams packen wir relativ zuverlässig.

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knightclub @, Dienstag, 28.05.2019, 11:43 (vor 111 Tagen) @ MPO


*shrug* Dann isses halt so. ;-) Eigentlich bin ich recht zuversichtlich. Wir haben diese Saison zumindest mal teilweise das Aufbaugegnertum abgelegt. Wir haben überwiegend mal gegen die unter uns gewonnen, dass ist eher atypisch. Liegt aber auch an der Herangehensweise von Schwarz, der aus der "tief stehen und kontern"-Ecke uns rausgeführt hat. Wir kassieren dann durchaus mal in nem Duell auf Augenhöhe oder stärkere Gegner dann mal ordentlich was, aber dafür sind wir in jedem Spiel drin und die kleineren Teams packen wir relativ zuverlässig.

Naja.... Wir streuen auch immer Spiele ein wie gegen Augsburg oder Hannover -auswärts beide - .... So gefestigt sind wir da noch nicht.

Relegation

MPO @, Fürth, Dienstag, 28.05.2019, 13:45 (vor 111 Tagen) @ knightclub

Naja.... Wir streuen auch immer Spiele ein wie gegen Augsburg oder Hannover -auswärts beide - .... So gefestigt sind wir da noch nicht.

Ne, aber wenn man gerade dieses Hannover-Spiel hernimmt. Wenn das 3:0 oder 4:0 für uns ausgeht, hätte sich wirklich keiner beschweren können. Stattdessen kriegen wir die Murmel nicht rein und gefühlt in einer Szene, die tot ist, machen wir uns halb selbst einen rein.

Aber so generell kamen wir in dieser Saison mit denen unter uns in der Tabelle relativ gut zurecht. Normalerweise haben wir eher die großen hin und wieder geärgert, das blieb diesmal ein Stück weit aus, dafür hatten wir eine gewisse Stabilität nach unten gehabt.

Generell ist es nur eine Entwicklung.

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ulis05, Dienstag, 28.05.2019, 12:11 (vor 111 Tagen) @ MPO

Ob sich in dem Verein seit 2002 was geändert hat? Man liest ja nur noch Lobeshymnen....


Naja, inwiefern? Unter Fans gab es und wird es immer Arschlöcher geben. Die haben wir auch reichlich in unseren Reihen. Hohlbirnen, die Busse, Frauen, Kinder angreifen. Wir sagen da immer so schön, dass das nur ein paar wenige sind, aber die sind auch prägend.

Ansonsten: Union Berlin ist hochanständig. Die gehen grundsätzlich sehr ähnlich vor wie wir. Aus eigener Kraft, keine verrückten Dinge, Fans helfen mal mit (sogar mehr als bei uns). Dazu positioniert man sich auch oft mal sehr klar gegen die abstrusen Dinge in der Welt, auch das lassen wir zu oft vermissen (wird aber besser).

Generell: Verdienter Aufsteiger. Wenn sie nicht größenwahnsinnig werden und ihr Ding durchziehen, dann können die sich auch mal festbeißen. Aber der Kraftakt ist enorm, es wird schwierig. Die müssen die nächsten 4-5 Jahre konzentriert bleiben, dann können sie es schaffen, sich festzusetzen. Aber die Finanzschere zwischen 1. Liga und 2. Liga ist einfach sehr krass. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie wie die meisten normalen Aufsteiger direkt wieder runtergehen.

Ja, sind mir auch lieber als der VFB, aber ich wünsche sie mir trotzdem am letzten Spieltag in der Opel-Arena in einer Situation in der es für uns um nichts geht und sie um den Klassenerhalt spielen müssen. Man kann nie sagen wie die Saison läuft, aber es würde eventuell die Chance geben, zu zeigen wie man respektvoll miteiander umgeht. Natürlich wäre leider auch die Chance gegeben zu zeigen wie man es nicht macht. Und vielleicht wiederholt sich die Geschichte ja auch. man muss aufpassen was man sich wünscht, aber das oben beschriebene Szenario würde mir schon gefallen.

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Ich geh (n)immer nuff

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undichsachnoch, Dienstag, 28.05.2019, 13:30 (vor 111 Tagen) @ ulis05

"Ja, sind mir auch lieber als der VFB, aber ich wünsche sie mir trotzdem am letzten Spieltag in der Opel-Arena in einer Situation in der es für uns um nichts geht und sie um den Klassenerhalt spielen müssen. Man kann nie sagen wie die Saison läuft, aber es würde eventuell die Chance geben, zu zeigen wie man respektvoll miteiander umgeht. Natürlich wäre leider auch die Chance gegeben zu zeigen wie man es nicht macht. Und vielleicht wiederholt sich die Geschichte ja auch. man muss aufpassen was man sich wünscht, aber das oben beschriebene Szenario würde mir schon gefallen."

Das sehe ich ähnlich. Ich bin zwar immer noch ein wenig angefressen wg. 2002 und deren Reaktion, aber man muss auch vergeben können (ja ich weiß, hört sich jetzt etwas überheblich an, ist aber so nicht gemeint).
Und dann sind mir die Unioner sowieso schon grundsätzlich sympathischer als die Braunschweiger mit ihren (teilweise) rechtsgerichteten Fans, wenn man schon 2002 und 2003 vergleichen möchte.
Aber die Aussicht am letzten Spieltag, zu Hause vs. Union..... Das hätte was.
Auf die Reaktion unserer Fans wär ich mal gespannt. Wie die ausgehen würde vermag ich nicht zu sagen.
Größe zu zeigen wäre großartig!

Nur der FSV!!! :-D

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MPO @, Fürth, Dienstag, 28.05.2019, 13:44 (vor 111 Tagen) @ undichsachnoch

Von den Berlinern wurden wenigstens keine Backsteine geworfen...

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grisue, Dienstag, 28.05.2019, 15:26 (vor 111 Tagen) @ undichsachnoch

enario würde mir schon gefallen."


Das sehe ich ähnlich. Ich bin zwar immer noch ein wenig angefressen wg. 2002 und deren Reaktion, aber man muss auch vergeben können (ja ich weiß, hört sich jetzt etwas überheblich an, ist aber so nicht gemeint).

Nein, als Fußballfan bin ich sehr nachtragend, dem einzigen dem ich inzwischen vergeben habe ist Thurk :fresse:

3:1 für Wiesbaden zur Halbzeit

Jammerlappe, Buxtehude, Dienstag, 28.05.2019, 19:10 (vor 110 Tagen) @ Bruchwegteufel

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3:1 für Wiesbaden zur Halbzeit

Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Dienstag, 28.05.2019, 19:11 (vor 110 Tagen) @ Jammerlappe

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Wenn's so bleibt, mir auch.
Glaube kaum, dass der SVW sich noch 2 einschenken läßt.

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3:1 für Wiesbaden zur Halbzeit

eberennterwiederlos @, Dienstag, 28.05.2019, 19:13 (vor 110 Tagen) @ Jammerlappe

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dito.

Jetzt braucht Ingolstadt noch mindestens zwei Buden, aber dafür haben sie halt auch noch eine ganze Halbzeit...

3:2 für Wiesbaden

Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Dienstag, 28.05.2019, 19:42 (vor 110 Tagen) @ Jammerlappe

Jetzt wäre wieder Verlängerung angesagt...

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3:2 für Wiesbaden

smartie @, Mainz-Kastel, Dienstag, 28.05.2019, 19:51 (vor 110 Tagen) @ Alsodoch

Jetzt wäre wieder Verlängerung angesagt...

Wieso? Gibts bei der Relegation nicht die Auswärtstor-Regel?

3:2 für Wiesbaden

eberennterwiederlos @, Dienstag, 28.05.2019, 20:02 (vor 110 Tagen) @ smartie

Jetzt wäre wieder Verlängerung angesagt...


Wieso? Gibts bei der Relegation nicht die Auswärtstor-Regel?

Gestern hat sie jedenfalls gegolten und ich meine heute auch...

3:2 für Wiesbaden

Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Dienstag, 28.05.2019, 20:11 (vor 110 Tagen) @ smartie
bearbeitet von Alsodoch, Dienstag, 28.05.2019, 20:15

Jetzt wäre wieder Verlängerung angesagt...


Wieso? Gibts bei der Relegation nicht die Auswärtstor-Regel?

4:4 hi und rü, oder ?

Sehe gerade, das SVWW oben ist :-D
War wohl auf dem falschen Dampfer :-D :-D
Das 4:4 war ohne Auswärtstorregel :-D

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3:2 für Wiesbaden

smartie @, Mainz-Kastel, Dienstag, 28.05.2019, 20:14 (vor 110 Tagen) @ Alsodoch

Jetzt wäre wieder Verlängerung angesagt...


Wieso? Gibts bei der Relegation nicht die Auswärtstor-Regel?


4:4 hi und rü, oder ?

Sehe gerade, das SVWW oben ist :-D

Also dass Du die Auswärtstor-Regel nicht kennst, wundert mich ein bisschen... ;-)

3:2 für Wiesbaden

Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Dienstag, 28.05.2019, 20:15 (vor 110 Tagen) @ smartie

Jetzt wäre wieder Verlängerung angesagt...


Wieso? Gibts bei der Relegation nicht die Auswärtstor-Regel?


4:4 hi und rü, oder ?

Sehe gerade, das SVWW oben ist :-D


Also dass Du die Auswärtstor-Regel nicht kennst, wundert mich ein bisschen... ;-)

siehe Korrektur

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3:2 für Wiesbaden

benhur, Dienstag, 28.05.2019, 20:37 (vor 110 Tagen) @ smartie

Er kennt nur die Heimschiri-Regel

3:2 für Wiesbaden

eberennterwiederlos @, Dienstag, 28.05.2019, 20:48 (vor 110 Tagen) @ benhur

Und weiß nur bei Auswärtsspielen wo sein Auto steht?.

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