Supporters äußern sich zum heutigen Testspielgegner (Rund um Fußball)

P-Block Meenzer, Saturday, 08.08.2026, 18:32 (vor 27 Tagen)

Eine Diskussion, die mit dem Verein vor Jahren mit einem Testspiel gegen Newcastle begann, findet heute Nachmittag einen weiteren traurigen Höhepunkt. Der eingetragene Verein Mainz 05 testet gegen das Team von Paris FC, dass zwar „nur“ mit einer Minderheitsbeteiligung zum RB-Konzern gehört, aber trotzdem tief verwurzelt ist in das gesamte Multi-Club-Ownership-Konstrukt dem Jürgen Klopp bis vor kurzem vorstand.

Für die ganze Stellungnahme geht's hier lang

Supporters äußern sich zum heutigen Testspielgegner

800lbgorilla, Saturday, 08.08.2026, 23:07 (vor 27 Tagen) @ P-Block Meenzer

Bournemouth gehoert Bill Foley dem auch Auckland FC (NZ), Moreirense (Portugal) und Lorient (FR) gehoeren. kann man das gleiche Statement nochmal benutzen

Supporters äußern sich zum heutigen Testspielgegner

P-Block Meenzer, Sunday, 09.08.2026, 08:06 (vor 26 Tagen) @ 800lbgorilla

Leider gilt das mittlerweile, gerade in England, für fast alle Vereine. Umso wichtiger finde ich, dass wir an unserer eV Struktur festhalten und nicht zum Spielball irgendwelcher Investoren innerhalb eines MCOs werden, wie bspw. Straßburg als Chelsea Filiale oder Lyon und Crystal Palace, die sich nicht sicher sein können, in welchem Wettbewerb sie europäisch antreten. Und genau der abgestufte Verein gewinnt dann am Ende den ECL-Titel. Hat für mich zumindest mit fairem Sport schon lange nichts mehr zu tun.

Supporters äußern sich zum heutigen Testspielgegner

giallorossi, Sunday, 09.08.2026, 09:50 (vor 26 Tagen) @ P-Block Meenzer

Der gesamte Profifußball hat mit fairem Wettbewerb nichts zu tun. Adidas, Telekom und Allianz halten Anteile am FCBayern. Augsburg und Hoffenheim mit Mäzenen, RB, WOB und Leverkusen mit Konzernen. Dortmund an der Börse, SGE u.a. Hans-Nolte-Familienstiftung, Steubing AG. Überall sind finanzielle Mittel drin, die nicht originär aus dem Fußball kommen. Da ist doch seit Jahren schon kein Wettbewerb unter gleichen Rahmenbedingungen.

Supporters äußern sich zum heutigen Testspielgegner

aurea moguntia, Sunday, 09.08.2026, 10:14 (vor 26 Tagen) @ giallorossi

Der gesamte Profifußball hat mit fairem Wettbewerb nichts zu tun. Adidas, Telekom und Allianz halten Anteile am FCBayern. Augsburg und Hoffenheim mit Mäzenen, RB, WOB und Leverkusen mit Konzernen. Dortmund an der Börse, SGE u.a. Hans-Nolte-Familienstiftung, Steubing AG. Überall sind finanzielle Mittel drin, die nicht originär aus dem Fußball kommen. Da ist doch seit Jahren schon kein Wettbewerb unter gleichen Rahmenbedingungen.

Genau deshalb gilt es solche Konstrukte zu benennen, zu hinterfragen und abzulehnen.

Supporters äußern sich zum heutigen Testspielgegner

knightclub, Sunday, 09.08.2026, 10:37 (vor 26 Tagen) @ giallorossi
bearbeitet von knightclub, Sunday, 09.08.2026, 10:43

Der gesamte Profifußball hat mit fairem Wettbewerb nichts zu tun. Adidas, Telekom und Allianz halten Anteile am FCBayern. Augsburg und Hoffenheim mit Mäzenen, RB, WOB und Leverkusen mit Konzernen. Dortmund an der Börse, SGE u.a. Hans-Nolte-Familienstiftung, Steubing AG. Überall sind finanzielle Mittel drin, die nicht originär aus dem Fußball kommen. Da ist doch seit Jahren schon kein Wettbewerb unter gleichen Rahmenbedingungen.

Naja, da sind aber sehr unterschiedliche Summen jeweils im Spiel. Nimm mal Hoffenheim und Augsburg.

Hoffenheim sind über viele Jahre ca 400 Millionen von Hopp geflossen, bei Seinsch waren es ca 50 Millionen. Hoffenheim ongoing (wobei sie derzeit operativ sogar dank europäischer Einnahmen und Spielertransfers mal operativ eine schwarze 0 schaffen könnten), Augsburg blieb seit der Insolvenzvermeidung und dem Stadionausbau ohne neue frische Gelder.

Dann kann man auch argumentieren, warum sollen Kommunen, also Steuerzahler, ins Risiko gehen und Arenen finanzieren, die am Ende Millionengräber werden, hallo Kaiserslautern.

Da kann sich doch ein Alemannia Aachen Fan hinstellen und selbst uns als Nutznießer politischer Gunst darstellen (auch wenn der Verein die städtischen Investitionen zurück zahlen musste). Die mussten ihr Stadion komplett selbst finanzieren und haben sich übernommen, sind durch Abstiege krachend gescheitert, dann in die Insolvenz gegangen und haben daran bis heute zu knabbern.

Und durch Unwuchten in TV Einnahmen, Marketing, Werbeerlöse usw. muss sich doch niemand wundern, warum die Liga sportlich an Reiz verliert. Das Spannende ist dann nur, wenn ein "Projekt" wie der VFL Wolfsburg trotz Konzernsubventionen, doppelt so hohem Etat wie unserer, dank Inkompetenz heftig abschmiert. Oder Hertha mal so eben 100 Windhorst- Millionen versenkt und trotz großer Fanbase den Weg zurück nicht mehr findet und von Union abgehängt wird. Wenn Bayern alle zehn Jahre einmal nicht Meister wird, ist das doch kein Meisterschaftsrennen mehr.

Supporters äußern sich zum heutigen Testspielgegner

P-Block Meenzer, Sunday, 09.08.2026, 20:20 (vor 26 Tagen) @ giallorossi

Der entscheidende Unterschied in der ganzen Nummer liegt in der Sache aber daran, dass sich der FC Bayern über Jahre mit erfolgreichem Wirtschaften und sportlichen Erfolgen in diese Situation gebracht hat, ähnlich wie der BVB in den letzten Jahren und auch leider die Eintracht. Dazu kommt, dass die Schere durch die Einnahmen in der Champions League natürlich maximal auseinander geht. Dagegen stehen die Beispiele aus Sinsheim oder Leipzig, bei denen eben nicht zu erst der sportliche Erfolg da war, sondern erst das Geld.

Die MCO Geschichte setzt vorallem nach Corona zunehmend der ganzen Entwicklung die Krone auf. Mannschaften, die sich sportlich qualifiziert haben, wissen nicht, ob und in welchem Wettbewerb sie spielen. Spieler werden nach einer erfolgreichen Saison nicht im eigentlichen Sinne transferiert, dass der abgebende Verein hierdurch seine Einnahmen generiert, sondern nur noch innerhalb der Konstrukte hin und her geschoben. Eine Identifikation mit der Mannschaft wird hier noch deutlich schwieriger, als es heute schon ist. Solche Spieler und Identifikationsfiguren, wie wir sie heute haben, mit Stefan Bell, Robin Zentner, Silvan Widmer oder in anderer Funktion Niko Bungert sind in solchen Vereinen garnicht möglich, da solche Spieler keinen Mehrwert innerhalb des MCOs haben.

Aus meiner Sicht sollten wir immer nach dem maximalen sportlichen Erfolg streben, innerhalb der Möglichkeiten, die wir haben und jedes Jahr in dem wir uns mit diesen Mitteln in der Bundesliga halten und mit wenigen anderen Vereinen ein gallisches Dorf bilden, ist ein erfolgreiches Jahr für unseren Verein, als auf alles zu scheißen, sich selbst zu verkaufen und sobald der Investor keine Lust mehr hat, geht's runter wie Fallobst.

Und der FCK?

Richard, Mainz, Sunday, 09.08.2026, 10:44 (vor 26 Tagen) @ P-Block Meenzer

Eine Diskussion, die mit dem Verein vor Jahren mit einem Testspiel gegen Newcastle begann, findet heute Nachmittag einen weiteren traurigen Höhepunkt. Der eingetragene Verein Mainz 05 testet gegen das Team von Paris FC, dass zwar „nur“ mit einer Minderheitsbeteiligung zum RB-Konzern gehört, aber trotzdem tief verwurzelt ist in das gesamte Multi-Club-Ownership-Konstrukt dem Jürgen Klopp bis vor kurzem vorstand.

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Dann hätten wir auch nicht gegen den FCK testen dürfen. Die haben mit der Pacific Media Group auch eine Minderheitsbeteiligung, die an vielen Clubs Anteile hält.

Am Ende machen wir dann nur noch Freundschaftsspiele gegen Freiburg und im übrigen gegen Fontana Finthen usw.

Und der FCK?

aurea moguntia, Sunday, 09.08.2026, 10:54 (vor 26 Tagen) @ Richard

Eine Diskussion, die mit dem Verein vor Jahren mit einem Testspiel gegen Newcastle begann, findet heute Nachmittag einen weiteren traurigen Höhepunkt. Der eingetragene Verein Mainz 05 testet gegen das Team von Paris FC, dass zwar „nur“ mit einer Minderheitsbeteiligung zum RB-Konzern gehört, aber trotzdem tief verwurzelt ist in das gesamte Multi-Club-Ownership-Konstrukt dem Jürgen Klopp bis vor kurzem vorstand.

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Dann hätten wir auch nicht gegen den FCK testen dürfen. Die haben mit der Pacific Media Group auch eine Minderheitsbeteiligung, die an vielen Clubs Anteile hält.

Am Ende machen wir dann nur noch Freundschaftsspiele gegen Freiburg und im übrigen gegen Fontana Finthen usw.

Wahrscheinlich weil es der traditionsreichste der Traditionsvereine auf der ganzen weiten Welt ist! ;-)

Und der FCK?

P-Block Meenzer, Sunday, 09.08.2026, 19:53 (vor 26 Tagen) @ Richard

Ein Testspiel gegen den Pleiteclub ist aus vielen verschiedenen Gesichtspunkten absoluter Bullshit, fällt mir persönlich auch jedes Mal aufs neue nichts dazu ein, wie man gegen seinen Derbygegner testen kann.

Aus Sicht des gesamten MCO Konstrukts und den Anteilen der Pacific Media Group am traditionsreichsten aller Traditionsvereine kann man sich ebenfalls maximal auslassen, aber hier schützt zumindest die 50+1 Regel eine tiefere Einmischung der Investoren in den Verein selbst, da der eV weiterhin die Stimmenmehrheit in der ausgegliederten KGAa hat. Auch solche Konstrukte sind aus meiner Sicht für unseren Verein auch weiterhin abzulehnen. Immerhin fahren wir mit unserer eV Struktur seit Jahren sehr sehr gut und im Gegensatz zum aktuellen Zweitligist sehr erfolgreich. Gleiches und in noch größerem Ausmaß gilt aktuell auch für den SC Freiburg, die ja immerhin ohne Investor bis in Europa League Finale gekommen sind.

Und der FCK?

Richard, Mainz, Sunday, 09.08.2026, 21:43 (vor 26 Tagen) @ P-Block Meenzer

Aus Sicht des gesamten MCO Konstrukts und den Anteilen der Pacific Media Group am traditionsreichsten aller Traditionsvereine kann man sich ebenfalls maximal auslassen, aber hier schützt zumindest die 50+1 Regel eine tiefere Einmischung der Investoren in den Verein selbst, da der eV weiterhin die Stimmenmehrheit in der ausgegliederten KGAa hat.


Naja, der FCK ist eher ein Beispiel, dass die 50+1 Regel oft nur auf dem Papier steht. In Lautern bestimmen einzig und allein die Investoren, wo es lang geht.

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