11 Freunde: Von Mainz nach Frankfurt (Presselinks)

strombergbernd, Gaaberschlaaberschem, Monday, 11.09.2023, 17:15 (vor 19 Tagen)

"Judas! Judas! Judas!
Von Schalke nach Dort­mund, von Arsenal zu Chelsea, von Celtic zu den Ran­gers, von Mainz nach Frank­furt – das muss man sich erst mal trauen. Wir erin­nern an Spieler, die für einen Transfer exkom­mu­ni­ziert wurden.

9. Michael Thurk (vom FSV Mainz 05 zu Ein­tracht Frank­furt, 2006)
Die Bezie­hung zwi­schen Michael Thurk und dem FSV Mainz 05 ist eine beson­dere und besteht aus zwei Kapi­teln. Das Erste dau­erte von 1999 bis 2004, und an seinem Ende war der gebür­tige Hesse eine tra­gi­sche, aber noch geliebte Figur. Bevor er den Verein in Rich­tung Cottbus ver­ließ, schoss er Mainz in die Bun­des­liga und ver­hin­derte durch eben jenes Tor gegen seinen zukünf­tigen Verein dessen Auf­stieg. Wäh­rend die Mann­schafts­ka­me­raden den Gang in die 1. Liga antraten, blieb Thurk zweit­klassig. Energie sollte jedoch ledig­lich eine Epi­sode in seiner Bio­grafie bleiben. Bereits in der fol­genden Win­ter­pause wech­selte er zurück zum FSV und seinem Zieh­vater Jürgen Klopp. Das Geld für den Transfer holte er zum Teil aus seiner eigenen Tasche. Dieses zweite Mainzer Kapitel begann bes­tens und endete im Streit. Seine Tor­ge­fähr­lich­keit machte ihn für andere Clubs inter­es­sant, und Thurk war den Inter­es­senten gegen­über kei­nes­wegs abge­neigt. Beson­ders seine Hei­mat­stadt Frank­furt reizte ihn – da traf es sich gut, dass Ein­tracht-Coach Fried­helm Funkel offi­ziell Inter­esse am Mainzer Spieler bekun­dete. Sehr zum Miss­fallen der Club­füh­rung. Die Que­relen zogen sich durch die gesamte Vor­be­rei­tung der aktu­ellen Saison und endeten mit der Tren­nung der beiden Par­teien. Das ehe­ma­lige Lieb­lings­kind Jürgen Klopps ent­wi­ckelte sich zum schwarzen Schaaf der rhein­hes­si­schen Familie. Nachdem er seinen Verein gar der Lüge bezich­tigt hatte, war die Geschichte end­gültig gelesen. Vom Vor­sit­zenden bis zum Fan mochte den Michael nie­mand mehr."

11 Freunde

Aber später wurde es ja wieder besser, Schwamm drüber und simmer wieder guud!

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Gott schütze Rheinland-Pfalz!

11 Freunde: Von Mainz nach Frankfurt

AllBlacks, Monday, 11.09.2023, 21:32 (vor 18 Tagen) @ strombergbernd

Killermiffels Einwechslung nach der Rückkehr zu uns war einer der gänsehautigsten Gänshautmomente überhaupt ... ungefähr auf Höhe der Einwechslung des Sultans zu seinen letzten Minuten nach langer Verletzung (van der Vaart, Du A ...) beim Kampf um Europa durch Trainergott Maddin.

Ich habe jetzt doch nichts durcheinanderbekommen?

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