Rasenfunk Royal zu Mainz 05 (Presselinks)

wortpiratin, Montag, 31.05.2021, 10:32 (vor 22 Tagen)

Im Rasenfunk Royal schaut Max-Jacob Ost mit Gäst*innen auf die Saison zurück: ein Stunde pro Verein. Für den 1. FSV Mainz 05 haben wir etwas überzogen. Was war los rund um Szalai Ádám und den Streik? Wieso ist Rouven Schröder gegangen? Warum ist ein guter Trainer wie Jan-Moritz Lichte kein Garant für einen Restart? Wie ist unter Christian Heidel, Martin Schmidt, Bo Svensson, Babak Keyhanfar und Patrick Kaniuth der Neuanfang gelungen? Viel Spaß. >> https://bit.ly/3vBdgyQ

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haadruffwienix, Montag, 31.05.2021, 12:03 (vor 22 Tagen) @ wortpiratin

Im Rasenfunk Royal schaut Max-Jacob Ost mit Gäst*innen

aufgehört zu lesen

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wortpiratin, Montag, 31.05.2021, 12:09 (vor 22 Tagen) @ haadruffwienix

Im Rasenfunk Royal schaut Max-Jacob Ost mit Gäst*innen


aufgehört zu lesen


Gute Entscheidung. :pyro doppel:

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undichsachnoch, Montag, 31.05.2021, 13:16 (vor 22 Tagen) @ wortpiratin

Im Rasenfunk Royal schaut Max-Jacob Ost mit Gäst*innen


aufgehört zu lesen

Gute Entscheidung. :pyro doppel:

:daumen hoch:

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Michael ⌂ @, Montag, 31.05.2021, 14:29 (vor 22 Tagen) @ haadruffwienix

Im Rasenfunk Royal schaut Max-Jacob Ost mit Gäst*innen


aufgehört zu lesen

Haudraufwienix:innen waren mWn eh nicht die Zielgruppe.

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haadruffwienix, Montag, 31.05.2021, 15:42 (vor 21 Tagen) @ Michael

Im Rasenfunk Royal schaut Max-Jacob Ost mit Gäst*innen


aufgehört zu lesen


Haudraufwienix:innen waren mWn eh nicht die Zielgruppe.

Ich würde das gerne bei der nächsten Oberbürger*innenmeister*innenwahl näher diskutieren.

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kostemer, Montag, 31.05.2021, 15:45 (vor 21 Tagen) @ haadruffwienix

Muss echt schlimm sein wenn man so überholt wird von der Zeit :-/

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haadruffwienix, Montag, 31.05.2021, 16:28 (vor 21 Tagen) @ kostemer

Muss echt schlimm sein wenn man so überholt wird von der Zeit :-/

Cool, endlich mal ein sachliches Argument.

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kostemer, Montag, 31.05.2021, 17:41 (vor 21 Tagen) @ haadruffwienix

Ich dachte darum gehts hier grade ;-)

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Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Montag, 31.05.2021, 16:57 (vor 21 Tagen) @ kostemer

Muss echt schlimm sein wenn man so überholt wird von der Zeit :-/

Wenn die Zeit wie ein Fahrrad bergab innerorts einen Ferrari überholt, der die 30er Straße respektiert....

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wortpiratin, Montag, 31.05.2021, 20:12 (vor 21 Tagen) @ kostemer

Gesellschaft ist im Wandel, Sprache ist es auch.

Das Wort Gästin, an dem sich viele ja schon stören, gibt's übrigens schon Jahrhunderte, im Duden steht es auch. Zahlreiche Menschen haben keine Lust, immer nur "mitgemeint" zu sein. Und das passiert bei Gast. Gast und Gästin wiederum lässt Menschen außen vor, die sich weder als Mann noch als Frau identifizieren. Gäst*in spricht alle an.

Es ist nicht meine Sache, ob andere so sprechen oder schreiben wollen oder es für sich ablehnen. Ich spreche und schreibe so, weil ich es wichtig finde, inklusiv, divers und sensibel zu denken und zu handeln. Wer deswegen meine Arbeit nicht konsumieren will, muss es lassen. Ist ziemlich einfach. Ich rede euch nicht rein und lasse mir nicht reinreden.

Damit können dann hoffentlich alle leben.


Schönen Abend.

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Enderle, Montag, 31.05.2021, 20:20 (vor 21 Tagen) @ wortpiratin
bearbeitet von Enderle, Montag, 31.05.2021, 20:39

Selbstverständlich ist Deine Handhabe für Deinen Gebrauch zu respektieren, so wie auch eine
ander Handhabende von Anderen von Dir respektiert wird

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Pinguin, Montag, 31.05.2021, 20:35 (vor 21 Tagen) @ wortpiratin

Gesellschaft ist im Wandel, Sprache ist es auch.

Das Wort Gästin, an dem sich viele ja schon stören, gibt's übrigens schon Jahrhunderte, im Duden steht es auch. Zahlreiche Menschen haben keine Lust, immer nur "mitgemeint" zu sein. Und das passiert bei Gast. Gast und Gästin wiederum lässt Menschen außen vor, die sich weder als Mann noch als Frau identifizieren. Gäst*in spricht alle an.

Es ist nicht meine Sache, ob andere so sprechen oder schreiben wollen oder es für sich ablehnen. Ich spreche und schreibe so, weil ich es wichtig finde, inklusiv, divers und sensibel zu denken und zu handeln. Wer deswegen meine Arbeit nicht konsumieren will, muss es lassen. Ist ziemlich einfach. Ich rede euch nicht rein und lasse mir nicht reinreden.

Damit können dann hoffentlich alle leben.

Genau so isses
Clap - Clap - Clap

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haadruffwienix, Montag, 31.05.2021, 20:54 (vor 21 Tagen) @ wortpiratin

Gesellschaft ist im Wandel, Sprache ist es auch.

Das Wort Gästin, an dem sich viele ja schon stören, gibt's übrigens schon Jahrhunderte, im Duden steht es auch. Zahlreiche Menschen haben keine Lust, immer nur "mitgemeint" zu sein. Und das passiert bei Gast. Gast und Gästin wiederum lässt Menschen außen vor, die sich weder als Mann noch als Frau identifizieren. Gäst*in spricht alle an.

Das hat man auch mal vom generischen Maskulinum gesagt, dass sich alle davon angesprochen fühlen. Von den 86 Gendermöglichkeiten bei Facebook finden sich bestimmt genug Menschen, die sich auch davon nicht angesprochen fühlen. Für die finden wir dann noch mal eine andere Anrede? Wo fängt es an, wo hört es auf?

Wo findet sich denn der Mann bei Gäst*innen wieder? Man nimmt die ersten 4 Buchstaben, dann ignoriert man den Stern, lässt die nächsten 4 Buchstaben weg, fügt das e hinzu und ignoriert wieder das n - Ja, ok. Ich hatte unrecht. Deutlich zu sehen, wie Männer mitgemeint sind. Wenn man unbedingt eine Gleichheit möchte, dann soll man sich eher ein Beispiel am englischen nehmen und nur noch einen Artikel verwenden. Aber hier werden wir ja auch noch schlimmer. Das englische Wort "User" (welches dort nebenbei für alle Geschlechter gilt) deutschen wir ein und machen User und Userin draus. Sorry, meinte User*in.

Ich gebe Dir recht, jeder kann so schreiben und sprechen wie er es möchte. Und Sprache ist immer im Wandel. Jedoch ist es ein Unterschied, ob die Mehrheit der Gesellschaft die Sprache prägt oder ein relativ kleiner Teil, der sich dazu berufen fühlt, allen anderen eine Sprache aufzudrängen (was Du hier ausdrücklich nach Deiner Aussage nicht tust) - Für mich ist das, leider wie in den letzten Jahren in der Politik, ein deutliches Zeichen, dass hier Einiges auseinanderdriftet - Und das nicht unbedingt zum Guten.

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pattymainz05 @, Montag, 31.05.2021, 21:51 (vor 21 Tagen) @ haadruffwienix

+1

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Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Montag, 31.05.2021, 21:54 (vor 21 Tagen) @ haadruffwienix

Gesellschaft ist im Wandel, Sprache ist es auch.

Das Wort Gästin, an dem sich viele ja schon stören, gibt's übrigens schon Jahrhunderte, im Duden steht es auch. Zahlreiche Menschen haben keine Lust, immer nur "mitgemeint" zu sein. Und das passiert bei Gast. Gast und Gästin wiederum lässt Menschen außen vor, die sich weder als Mann noch als Frau identifizieren. Gäst*in spricht alle an.


Das hat man auch mal vom generischen Maskulinum gesagt, dass sich alle davon angesprochen fühlen. Von den 86 Gendermöglichkeiten bei Facebook finden sich bestimmt genug Menschen, die sich auch davon nicht angesprochen fühlen. Für die finden wir dann noch mal eine andere Anrede? Wo fängt es an, wo hört es auf?

Wo findet sich denn der Mann bei Gäst*innen wieder? Man nimmt die ersten 4 Buchstaben, dann ignoriert man den Stern, lässt die nächsten 4 Buchstaben weg, fügt das e hinzu und ignoriert wieder das n - Ja, ok. Ich hatte unrecht. Deutlich zu sehen, wie Männer mitgemeint sind. Wenn man unbedingt eine Gleichheit möchte, dann soll man sich eher ein Beispiel am englischen nehmen und nur noch einen Artikel verwenden. Aber hier werden wir ja auch noch schlimmer. Das englische Wort "User" (welches dort nebenbei für alle Geschlechter gilt) deutschen wir ein und machen User und Userin draus. Sorry, meinte User*in.

Ich gebe Dir recht, jeder kann so schreiben und sprechen wie er es möchte. Und Sprache ist immer im Wandel. Jedoch ist es ein Unterschied, ob die Mehrheit der Gesellschaft die Sprache prägt oder ein relativ kleiner Teil, der sich dazu berufen fühlt, allen anderen eine Sprache aufzudrängen (was Du hier ausdrücklich nach Deiner Aussage nicht tust) - Für mich ist das, leider wie in den letzten Jahren in der Politik, ein deutliches Zeichen, dass hier Einiges auseinanderdriftet - Und das nicht unbedingt zum Guten.

Ich widerspreche Dir nicht im Geringsten

--
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Bimbes, Montag, 31.05.2021, 22:38 (vor 21 Tagen) @ haadruffwienix

+1

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kostemer, Montag, 31.05.2021, 22:54 (vor 21 Tagen) @ haadruffwienix

Was ich nicht verstehe ist, dass sich so darüber aufgeregt wird dass offensichtlich versucht wird einen inklusiven Weg zu finden wie man alle die gemeint sind anzusprechen. Dass der Stern vielleicht noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist - okay ich denke darüber kann man sprechen. Aber dass es mehr Leute anspricht als das generische Maskulinum sollte auch klar sein.

Nur mal generell, ich kann es schon verstehen wieso sich das „Gendern“ auf den ersten Blick komisch liest (wobei man sich daran schon auch gewöhnt). Ich habe auch länger damit gehadert, aber ich finde dennoch dass das Ziel, nämlich mit der Sprache so viele Menschen wie möglich anzusprechen, es durchaus wert ist auch mal aus der Comfort Zone herauszugehen.

Reden wir z.B. über Fußballer denkt jeder erst mal nur an die Männer, dabei gibt’s da auch Fußballerinnen und ziemlich sicher auch Fußball spielende Menschen mit anderem Geschlecht. Fußballer*innen versucht alle anzusprechen. Und zwar ohne zusätzliche Klarstellung. Warum sollte das schlecht sein? Nur weil es sich komisch liest? Übrigens halte ich die Alternative „Fußballer, Fußballerinnen und Fußball spielende Menschen anderen Geschlechts“ für unleserlicher als Fußballer*innen. Aber das ist wahrscheinlich sehr subjektiv. Sollten sich andere Regeln finden, nach denen sich besser les-/sprechbare Wörter finden lassen - umso besser.

Im Übrigen empfinde ich es weniger als aufzwingen, mehr als „einfach benutzen“ weil man es für korrekt hält, so wie Mara das macht. In meiner „Bubble“ wird das so praktiziert und damit fährt man i.d.R. ganz gut. Eins ist denke ich klar: Etwas grundsätzlich nicht zu lesen nur weil gegendert wird oder weil nicht gegendert wird ist irgendwo auch kindisch.

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Loth, Montag, 31.05.2021, 22:56 (vor 21 Tagen) @ kostemer

+++++++1

--
Der Programmierer der Autokorrektur ist ein Erdloch und soll sich ins Knie fügen!

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Pinguin, Dienstag, 01.06.2021, 06:34 (vor 21 Tagen) @ kostemer

Im Übrigen empfinde ich es weniger als aufzwingen, mehr als „einfach benutzen“ weil man es für korrekt hält, so wie Mara das macht. In meiner „Bubble“ wird das so praktiziert und damit fährt man i.d.R. ganz gut. Eins ist denke ich klar: Etwas grundsätzlich nicht zu lesen nur weil gegendert wird oder weil nicht gegendert wird ist irgendwo auch kindisch.

...und bringt einen, in diesem Fall, um ein ausgesprochenes Hörvergnügen.

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elkinho, Mainz-Neustadt, Dienstag, 01.06.2021, 07:31 (vor 21 Tagen) @ kostemer

Danke dir!

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Määnzer, Dienstag, 01.06.2021, 19:47 (vor 20 Tagen) @ kostemer

Vielen Dank, genau so sieht es aus. Seitdem Menschen Laute zur Kommunikation benutzen, entwickelt und verändert sich Sprache. Niemand wird von den finsteren Mächten des Genderwahnsinns gezwungen, irgendetwas an der eigenen Sprache zu ändern. Dass Menschen sprechen, wie sie sprechen, muss Mann, Frau und alle anderen halt aushalten.

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Captain Spaulding, Dienstag, 01.06.2021, 20:16 (vor 20 Tagen) @ Määnzer

Rischdisch! Aber du host dein Nome falsch geschribbe!.

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Marv24, Dienstag, 01.06.2021, 08:16 (vor 21 Tagen) @ haadruffwienix

:welle:

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Spielwitz, Freitag, 04.06.2021, 08:32 (vor 18 Tagen) @ haadruffwienix

Gesellschaft ist im Wandel, Sprache ist es auch.

Das Wort Gästin, an dem sich viele ja schon stören, gibt's übrigens schon Jahrhunderte, im Duden steht es auch. Zahlreiche Menschen haben keine Lust, immer nur "mitgemeint" zu sein. Und das passiert bei Gast. Gast und Gästin wiederum lässt Menschen außen vor, die sich weder als Mann noch als Frau identifizieren. Gäst*in spricht alle an.


Das hat man auch mal vom generischen Maskulinum gesagt, dass sich alle davon angesprochen fühlen. Von den 86 Gendermöglichkeiten bei Facebook finden sich bestimmt genug Menschen, die sich auch davon nicht angesprochen fühlen. Für die finden wir dann noch mal eine andere Anrede? Wo fängt es an, wo hört es auf?

Wo findet sich denn der Mann bei Gäst*innen wieder? Man nimmt die ersten 4 Buchstaben, dann ignoriert man den Stern, lässt die nächsten 4 Buchstaben weg, fügt das e hinzu und ignoriert wieder das n - Ja, ok. Ich hatte unrecht. Deutlich zu sehen, wie Männer mitgemeint sind. Wenn man unbedingt eine Gleichheit möchte, dann soll man sich eher ein Beispiel am englischen nehmen und nur noch einen Artikel verwenden. Aber hier werden wir ja auch noch schlimmer. Das englische Wort "User" (welches dort nebenbei für alle Geschlechter gilt) deutschen wir ein und machen User und Userin draus. Sorry, meinte User*in.

Ich gebe Dir recht, jeder kann so schreiben und sprechen wie er es möchte. Und Sprache ist immer im Wandel. Jedoch ist es ein Unterschied, ob die Mehrheit der Gesellschaft die Sprache prägt oder ein relativ kleiner Teil, der sich dazu berufen fühlt, allen anderen eine Sprache aufzudrängen (was Du hier ausdrücklich nach Deiner Aussage nicht tust) - Für mich ist das, leider wie in den letzten Jahren in der Politik, ein deutliches Zeichen, dass hier Einiges auseinanderdriftet - Und das nicht unbedingt zum Guten.

Man kann zum Gendern stehen wie man will, Kritik lese und höre ich leider nur aus Richtung der "Gender-Gegner"... Und das, obwohl, so wie hier auch, einfach nur eine neue, inclusive Schreibweise genutzt wird. Es wird also nichts "vorgeschrieben" und es wird auch niemand dazu gedrängt, es nachzumachen.
Trotzdem gibt es dann immer mindestens einen, der vom Gender-Wahnsinn spricht oder der nichts besseres zu tun hat, als wortreich zu beschreiben, warum er (ja, es sind leider immer Männer) sich weder bevormunden lässt, noch dass er einen solchen Irrsinn alleine mit dem Lesen des solchen unterstützen würde.
Wie gesagt: Ich habe noch nie eine ähnliche Art der Kritik von Seiten der Gender-Unterstützer gelesen. Soviel zum Thema "aufdrängen"...
Es gibt im Übrigen - so meine Erfahrungen - nur zwei Themen, bei denen der Beißreflex noch dramatischere Auswüchse annimmt: Frauenquote und Zwangsprostitution...;-)

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Jammerlappe, Buxtehude, Freitag, 04.06.2021, 12:26 (vor 18 Tagen) @ Spielwitz

Trotzdem gibt es dann immer mindestens einen, der vom Gender-Wahnsinn spricht oder der nichts besseres zu tun hat, als wortreich zu beschreiben, warum er (ja, es sind leider immer Männer) sich weder bevormunden lässt, noch dass er einen solchen Irrsinn alleine mit dem Lesen des solchen unterstützen würde.

Das ist so pauschal nicht haltbar. Die mir bekannten Land-, Akademiker- und Handwerkerfrauen hier an der Niederelbe stehen der These, dass gegenderte Sprache die Sache der Gleichberechtigung voranbringt kritisch gegenüber.

Wie gesagt: Ich habe noch nie eine ähnliche Art der Kritik von Seiten der Gender-Unterstützer gelesen. Soviel zum Thema "aufdrängen"...

Mit Verlaub, dann hast du nicht nur nicht gründlich sondern gar nicht gesucht.

In der Sache bleibe ich dabei, dass jeder so reden und schreiben kann, wie er möchte.

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undichsachnoch, Freitag, 04.06.2021, 13:32 (vor 18 Tagen) @ Spielwitz

Gesellschaft ist im Wandel, Sprache ist es auch.

Das Wort Gästin, an dem sich viele ja schon stören, gibt's übrigens schon Jahrhunderte, im Duden steht es auch. Zahlreiche Menschen haben keine Lust, immer nur "mitgemeint" zu sein. Und das passiert bei Gast. Gast und Gästin wiederum lässt Menschen außen vor, die sich weder als Mann noch als Frau identifizieren. Gäst*in spricht alle an.


Das hat man auch mal vom generischen Maskulinum gesagt, dass sich alle davon angesprochen fühlen. Von den 86 Gendermöglichkeiten bei Facebook finden sich bestimmt genug Menschen, die sich auch davon nicht angesprochen fühlen. Für die finden wir dann noch mal eine andere Anrede? Wo fängt es an, wo hört es auf?

Wo findet sich denn der Mann bei Gäst*innen wieder? Man nimmt die ersten 4 Buchstaben, dann ignoriert man den Stern, lässt die nächsten 4 Buchstaben weg, fügt das e hinzu und ignoriert wieder das n - Ja, ok. Ich hatte unrecht. Deutlich zu sehen, wie Männer mitgemeint sind. Wenn man unbedingt eine Gleichheit möchte, dann soll man sich eher ein Beispiel am englischen nehmen und nur noch einen Artikel verwenden. Aber hier werden wir ja auch noch schlimmer. Das englische Wort "User" (welches dort nebenbei für alle Geschlechter gilt) deutschen wir ein und machen User und Userin draus. Sorry, meinte User*in.

Ich gebe Dir recht, jeder kann so schreiben und sprechen wie er es möchte. Und Sprache ist immer im Wandel. Jedoch ist es ein Unterschied, ob die Mehrheit der Gesellschaft die Sprache prägt oder ein relativ kleiner Teil, der sich dazu berufen fühlt, allen anderen eine Sprache aufzudrängen (was Du hier ausdrücklich nach Deiner Aussage nicht tust) - Für mich ist das, leider wie in den letzten Jahren in der Politik, ein deutliches Zeichen, dass hier Einiges auseinanderdriftet - Und das nicht unbedingt zum Guten.


Man kann zum Gendern stehen wie man will, Kritik lese und höre ich leider nur aus Richtung der "Gender-Gegner"... Und das, obwohl, so wie hier auch, einfach nur eine neue, inclusive Schreibweise genutzt wird. Es wird also nichts "vorgeschrieben" und es wird auch niemand dazu gedrängt, es nachzumachen.
Trotzdem gibt es dann immer mindestens einen, der vom Gender-Wahnsinn spricht oder der nichts besseres zu tun hat, als wortreich zu beschreiben, warum er (ja, es sind leider immer Männer) sich weder bevormunden lässt, noch dass er einen solchen Irrsinn alleine mit dem Lesen des solchen unterstützen würde.
Wie gesagt: Ich habe noch nie eine ähnliche Art der Kritik von Seiten der Gender-Unterstützer gelesen. Soviel zum Thema "aufdrängen"...
Es gibt im Übrigen - so meine Erfahrungen - nur zwei Themen, bei denen der Beißreflex noch dramatischere Auswüchse annimmt: Frauenquote und Zwangsprostitution...;-)

Genau so ist es!:wink:

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Weizen05 @, Montag, 31.05.2021, 23:05 (vor 21 Tagen) @ haadruffwienix

Im Rasenfunk Royal schaut Max-Jacob Ost mit Gäst*innen


aufgehört zu lesen


Haudraufwienix:innen waren mWn eh nicht die Zielgruppe.


Ich würde das gerne bei der nächsten Oberbürger*innenmeister*innenwahl näher diskutieren.

Hier scheint eine elektile Dysfunktion vorzuliegen. Da kann man therapeutisch schon was machen. Meistens jedenfalls.

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Earthquakes and idiots... Florence be damned!

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frodoNtour, Montag, 31.05.2021, 18:19 (vor 21 Tagen) @ Michael

Im Rasenfunk Royal schaut Max-Jacob Ost mit Gäst*innen


aufgehört zu lesen


Haudraufwienix:innen waren mWn eh nicht die Zielgruppe.

Die Endung -ix ist doch schon genderneutral, da musst du das ix nicht mit :innen doppelt gendern.

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Jammerlappe, Buxtehude, Montag, 31.05.2021, 14:53 (vor 22 Tagen) @ haadruffwienix

Im Rasenfunk Royal schaut Max-Jacob Ost mit Gäst*innen


aufgehört zu lesen

Ich gehe mal davon aus desdewesche. Finde ich auch fragwürdig, habe ich Mara auch schon persönlich gesagt. Aber wenn der Rest stimmt, kann man da auch drüber hinwegsehen. Es bringt einfach nichts über jedes Stöckchen zu springen. Dann verpasst man ja viel Tolles.
Ärgerlich finde ich, dass in vielen Formaten des Öffentlich-rechtlichen auf diese Sprache wie selbstverständlich zurückgegriffen wird. Nicht, weil es "falsch" wäre, sondern weil es überhaupt nicht in einem Diskurs ausverhandelt wurde und man sich darauf geeinigt hätte. Das hat schon was von Raumnahme. Privat kann jeder babbele, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.

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Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Montag, 31.05.2021, 15:13 (vor 22 Tagen) @ Jammerlappe

Im Rasenfunk Royal schaut Max-Jacob Ost mit Gäst*innen


aufgehört zu lesen


Ich gehe mal davon aus desdewesche. Finde ich auch fragwürdig, habe ich Mara auch schon persönlich gesagt. Aber wenn der Rest stimmt, kann man da auch drüber hinwegsehen. Es bringt einfach nichts über jedes Stöckchen zu springen. Dann verpasst man ja viel Tolles.
Ärgerlich finde ich, dass in vielen Formaten des Öffentlich-rechtlichen auf diese Sprache wie selbstverständlich zurückgegriffen wird. Nicht, weil es "falsch" wäre, sondern weil es überhaupt nicht in einem Diskurs ausverhandelt wurde und man sich darauf geeinigt hätte. Das hat schon was von Raumnahme. Privat kann jeder babbele, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.

Mein liebstes Beispiel sind die Migliederinnen und Mitglieder, normal sächlich, und die *innen sind generell die "ohne" :fresse:

--
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Bruchwegteufel, Montag, 31.05.2021, 15:20 (vor 22 Tagen) @ Alsodoch

Im Rasenfunk Royal schaut Max-Jacob Ost mit Gäst*innen


aufgehört zu lesen


Ich gehe mal davon aus desdewesche. Finde ich auch fragwürdig, habe ich Mara auch schon persönlich gesagt. Aber wenn der Rest stimmt, kann man da auch drüber hinwegsehen. Es bringt einfach nichts über jedes Stöckchen zu springen. Dann verpasst man ja viel Tolles.
Ärgerlich finde ich, dass in vielen Formaten des Öffentlich-rechtlichen auf diese Sprache wie selbstverständlich zurückgegriffen wird. Nicht, weil es "falsch" wäre, sondern weil es überhaupt nicht in einem Diskurs ausverhandelt wurde und man sich darauf geeinigt hätte. Das hat schon was von Raumnahme. Privat kann jeder babbele, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.


Mein liebstes Beispiel sind die Migliederinnen und Mitglieder, normal sächlich, und die *innen sind generell die "ohne" :fresse:

jetzt kapiert... wie licherkette...von kiosk zu kiosk. :-D

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Karl Napp, Montag, 31.05.2021, 16:59 (vor 21 Tagen) @ Bruchwegteufel


jetzt kapiert... wie licherkette...von kiosk zu kiosk. :-D

Bub*in, Du bist jetzt 42 Jahre und Elektroingenieur*in

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strombergbernd @, Gaaberschlaaberschem, Montag, 31.05.2021, 17:23 (vor 21 Tagen) @ Alsodoch

Mein liebstes Beispiel sind die Migliederinnen und Mitglieder, normal sächlich, und die *innen sind generell die "ohne" :fresse:

Die Mitglieder und Mitgliederinnen in ihren Wohnzimmern und Wohnzimmerinnen ! ;-)

Christian Ude kannte sich schon 2010 aus mit dem Gendern:

Singspiel Nockherberg 2010

--
Alle sagten: "Das geht nicht!" Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

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Hadschi, Schwabenheim an der Selz, Montag, 31.05.2021, 22:39 (vor 21 Tagen) @ strombergbernd

Mein liebstes Beispiel sind die Migliederinnen und Mitglieder, normal sächlich, und die *innen sind generell die "ohne" :fresse:


Die Mitglieder und Mitgliederinnen in ihren Wohnzimmern und Wohnzimmerinnen ! ;-)

WohnzimmerAußen wär ja auch doof, wenn es mal regnet!.

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Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Montag, 31.05.2021, 23:55 (vor 21 Tagen) @ Hadschi

Mein liebstes Beispiel sind die Migliederinnen und Mitglieder, normal sächlich, und die *innen sind generell die "ohne" :fresse:


Die Mitglieder und Mitgliederinnen in ihren Wohnzimmern und Wohnzimmerinnen ! ;-)


WohnzimmerAußen wär ja auch doof, wenn es mal regnet!.

Er/sie/es meint eigentlich Frauenzimmer*innen!.

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dadum @, Montag, 31.05.2021, 18:05 (vor 21 Tagen) @ Jammerlappe

Im Rasenfunk Royal schaut Max-Jacob Ost mit Gäst*innen


aufgehört zu lesen


Ich gehe mal davon aus desdewesche. Finde ich auch fragwürdig, habe ich Mara auch schon persönlich gesagt. Aber wenn der Rest stimmt, kann man da auch drüber hinwegsehen. Es bringt einfach nichts über jedes Stöckchen zu springen. Dann verpasst man ja viel Tolles.
Ärgerlich finde ich, dass in vielen Formaten des Öffentlich-rechtlichen auf diese Sprache wie selbstverständlich zurückgegriffen wird. Nicht, weil es "falsch" wäre, sondern weil es überhaupt nicht in einem Diskurs ausverhandelt wurde und man sich darauf geeinigt hätte. Das hat schon was von Raumnahme. Privat kann jeder babbele, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.

Mal davon ab, dass ich die Thematik gerne komplexer behandeln würde, als dieser Rahmen hier zulässt: Da es bei dieser Schreib- und wenn praktiziert auch Sprechweise ja um Minderheiten-Repräsentanz geht, halte ich ein “Aushandeln“ mit “sich einigen“ (wer mit wem eigentlich?) durch -ja was denn? Mehrheitsentscheid? für relativ unangemessen.

Es gibt ja durchaus gute Argumente, das konsequente Gendern kritisch zu sehen.

Hier habe ich allerdings noch keines gelesen.
Das habe ich nun aber auch nicht erwartet.

*schulterzuck*

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frodoNtour, Montag, 31.05.2021, 18:26 (vor 21 Tagen) @ Jammerlappe

Ärgerlich finde ich, dass in vielen Formaten des Öffentlich-rechtlichen auf diese Sprache wie selbstverständlich zurückgegriffen wird. Nicht, weil es "falsch" wäre, sondern weil es überhaupt nicht in einem Diskurs ausverhandelt wurde und man sich darauf geeinigt hätte. Das hat schon was von Raumnahme. Privat kann jeder babbele, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.

Es gibt aber schon Fälle, da geht es zu weit:
Binnen-I mit Lücke aber ohne Stern oder Doppelpunkt ist schon grenzwertig!.

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Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Montag, 31.05.2021, 18:30 (vor 21 Tagen) @ frodoNtour

Ärgerlich finde ich, dass in vielen Formaten des Öffentlich-rechtlichen auf diese Sprache wie selbstverständlich zurückgegriffen wird. Nicht, weil es "falsch" wäre, sondern weil es überhaupt nicht in einem Diskurs ausverhandelt wurde und man sich darauf geeinigt hätte. Das hat schon was von Raumnahme. Privat kann jeder babbele, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.


Es gibt aber schon Fälle, da geht es zu weit:
Binnen-I mit Lücke aber ohne Stern oder Doppelpunkt ist schon grenzwertig!.

:muhaha:

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sjott @, Montag, 31.05.2021, 19:58 (vor 21 Tagen) @ frodoNtour

Es gibt aber schon Fälle, da geht es zu weit:
Binnen-I mit Lücke aber ohne Stern oder Doppelpunkt ist schon grenzwertig!.

[strike]Und dann auch noch in Großbuchstaben, also quasi geschrien!.[/strike]

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mainzzer, Montag, 31.05.2021, 19:12 (vor 21 Tagen) @ Jammerlappe

Exakt meine Einstellung.
Für mich ist das Sprach- Gegendere totaler Quatsch und nervtötend, weil unlesbar...so ne Art kommunistisches Manifest.
Aber ja, jeder wie er will, privat..aber bitte nicht immer und überall, vor allem nicht in den öffentlich- rechtlichen.

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Enderle, Montag, 31.05.2021, 19:59 (vor 21 Tagen) @ mainzzer

100 % Zustimmung.
Privat kann jeder sein Hobby pflegen, aber lasst die Menschheit mit diesem Unsinn in Ruhe.
Von mir aus schafft die Artikel ab. Aber Gendern .. schlimmer geht kaum

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knightclub @, Dienstag, 01.06.2021, 11:56 (vor 21 Tagen) @ Enderle

100 % Zustimmung.
Privat kann jeder sein Hobby pflegen, aber lasst die Menschheit mit diesem Unsinn in Ruhe.
Von mir aus schafft die Artikel ab. Aber Gendern .. schlimmer geht kaum

Genau, Artikel abschaffen. Deklinationen auf Nominativ und Akkusativ begrenzen, mehr braucht es nicht, konjugieren ist auch Unsinn, infinitiv langt. Vereinfachte Sprache ist zudem praktische Integrationshilfe.

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benhur, Dienstag, 01.06.2021, 06:01 (vor 21 Tagen) @ haadruffwienix

100% bei dir. Den sprachlichen Kulturkanpf will ich hier im Forum nicht sehen.

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dadum @, Dienstag, 01.06.2021, 08:48 (vor 21 Tagen) @ benhur

100% bei dir. Den sprachlichen Kulturkanpf will ich hier im Forum nicht sehen.

Nur mal so: Der Kulturkampf wurde hier in diesem Thread nicht durch gendernde Menschen ausgerufen, eher durch sich darüber aufregende Personen.

Genauso wie das sich Versteifen auf „korrekte“ Sprache (hier im Übrigen mehr angenommen als passiert) gerne den Blick auf anderes verstellt und in Arroganz oder Vorschriftsmeierei münden kann, ist es durchaus ein Punkt für das Gendern, dass sich ausgerechnet immer die (Trigger-Warnung) „alten, weißen Männer“ darüber aufregen.

Und nu?

*zeitstopp*

Rasenfunk Royal zu Mainz 05

grisue, Dienstag, 01.06.2021, 09:48 (vor 21 Tagen) @ dadum

100% bei dir. Den sprachlichen Kulturkanpf will ich hier im Forum nicht sehen.


Nur mal so: Der Kulturkampf wurde hier in diesem Thread nicht durch gendernde Menschen ausgerufen, eher durch sich darüber aufregende Personen.

Genauso wie das sich Versteifen auf „korrekte“ Sprache (hier im Übrigen mehr angenommen als passiert) gerne den Blick auf anderes verstellt und in Arroganz oder Vorschriftsmeierei münden kann, ist es durchaus ein Punkt für das Gendern, dass sich ausgerechnet immer die (Trigger-Warnung) „alten, weißen Männer“ darüber aufregen.

Und nu?

*zeitstopp*

Ich als mittelalte, dunkelblonde Frau reg mich auch drüber auf :-P

Aber abgesehen davon, finde ich es schade, dass hier im Thread fast nur über das gendern gesprochen wird und nicht über das wirklich hörenswerte Interview

Rasenfunk Royal zu Mainz 05

knightclub @, Dienstag, 01.06.2021, 10:06 (vor 21 Tagen) @ grisue

dachte ich mir auch....

bin ebenfalls kein Fan des Genderns, Gleichberechtigung könnte effektiver erreicht werden, z.B. durch Offenlegung von Gehältern (falls Datenschutz dagegenspricht, zumindest anonymisiert nach Geschlecht firmenintern). Damit wäre mehr erreicht als durch die Aufbrechung von Sprach- und Schreibgesohnheiten.

Und ich finde den Rasenfunk Royal zum Saisonabschluss ein tolles Format, hat mir auch schon im Vorjahr sehr gut gefallen (evt. auch Vorvorjahr, wenn es den da schon gab...) Und Mara hat die Saison sehr zutreffend zusammengefasst. Auch wenn ich persönlich Schröder an der Negativentwicklung bis zum Winter schon mehr Anteil zurechne als Mara, aber das sind Details...

Rasenfunk Royal zu Mainz 05

dadum @, Dienstag, 01.06.2021, 11:11 (vor 21 Tagen) @ grisue

*zeitstoppende*

Rasenfunk Royal zu Mainz 05

Seminator, Dienstag, 01.06.2021, 11:28 (vor 21 Tagen) @ grisue

Aber abgesehen davon, finde ich es schade, dass hier im Thread fast nur über das gendern gesprochen wird und nicht über das wirklich hörenswerte Interview

Richtig. Eine schlechte Verpackung animiert aber nicht zum Kauf...

Ich wundere mich eher, dass man einer so sinnlosen Sache so viel Wichtigkeit beimisst. Das schlimmste ist aber, dass ich mich noch daran beteilige. Das Ganze ist aber ein Indiz dafür, dass es uns gut geht. Also, Prost.

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knightclub @, Dienstag, 01.06.2021, 11:46 (vor 21 Tagen) @ Seminator

Aber abgesehen davon, finde ich es schade, dass hier im Thread fast nur über das gendern gesprochen wird und nicht über das wirklich hörenswerte Interview


Richtig. Eine schlechte Verpackung animiert aber nicht zum Kauf...

Da wird selbst im Baumarkt schon gegendert...


[image]

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benhur, Donnerstag, 03.06.2021, 15:23 (vor 18 Tagen) @ dadum

Es ist einfach Zeit, dass man offen sagt, wann es für einen zu viel ist und wo man die Grenze zieht. Ansonsten glaubt sich die kleine (aber laute) Minderheit in der Mehrheit und treibt es immer bunter. Und bei mir ist die Grenze einfach erreicht, wenn man neue Wörter wie “Gästin“ erfindet (und da hilft auch ein schlaumeierischer Verweis auf den Duden nicht, das Wort ist einfach nicht in Gebrauch).

Wie immer ist die schweigende Mehrheit das Zünglein an der Waage, wie sich Trends entwickeln. Wenn mehr Leute einfach mal sagen würden: “Hey, jetzt reicht's, ich mach nicht mehr mit“, würde es auch den Genderern guttun, weil sie dann merken würden, dass sie viele Menschen nicht mehr erreichen.

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Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Donnerstag, 03.06.2021, 15:25 (vor 18 Tagen) @ benhur

Es ist einfach Zeit, dass man offen sagt, wann es für einen zu viel ist und wo man die Grenze zieht. Ansonsten glaubt sich die kleine (aber laute) Minderheit in der Mehrheit und treibt es immer bunter. Und bei mir ist die Grenze einfach erreicht, wenn man neue Wörter wie “Gästin“ erfindet (und da hilft auch ein schlaumeierischer Verweis auf den Duden nicht, das Wort ist einfach nicht in Gebrauch).

Wie immer ist die schweigende Mehrheit das Zünglein an der Waage, wie sich Trends entwickeln. Wenn mehr Leute einfach mal sagen würden: “Hey, jetzt reicht's, ich mach nicht mehr mit“, würde es auch den Genderern guttun, weil sie dann merken würden, dass sie viele Menschen nicht mehr erreichen.

:yeah:
Ich habe und werde diesen Quatsch nicht mit machen. Wirkt unehrlich und extrem aufgesetzt - und kommt dem eigentlichen Sinn nicht im Geringsten nahe.

--
SC Rapide Wedding 1893 e. V.
https://unerhoertundauserlesen.wordpress.com

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Weizen05 @, Donnerstag, 03.06.2021, 15:41 (vor 18 Tagen) @ benhur

Es ist einfach Zeit, dass man offen sagt, wann es für einen zu viel ist und wo man die Grenze zieht. Ansonsten glaubt sich die kleine (aber laute) Minderheit in der Mehrheit und treibt es immer bunter. Und bei mir ist die Grenze einfach erreicht, wenn man neue Wörter wie “Gästin“ erfindet (und da hilft auch ein schlaumeierischer Verweis auf den Duden nicht, das Wort ist einfach nicht in Gebrauch).

Wie immer ist die schweigende Mehrheit das Zünglein an der Waage, wie sich Trends entwickeln. Wenn mehr Leute einfach mal sagen würden: “Hey, jetzt reicht's, ich mach nicht mehr mit“, würde es auch den Genderern guttun, weil sie dann merken würden, dass sie viele Menschen nicht mehr erreichen.

Öhm. Na und? Wer so jammert, macht doch sowieso schon die ganze Zeit nicht mit. ist doch gut dann.

Es ist auch nicht so, dass es irgendwie gefährlich wäre, "nicht mitzumachen". In Frankreich vor 200 und ebbes Jahren konnte es einen unter ganz dummen Umständen den Kopf kosten, wenn man sich weigerte, Priester, Adelige und jeden dahergelaufenen Tunichtgut mit "Citoyen" anzureden statt mit den herkömmlichen Anredeformeln. Und diese kleine, aber laute Minderheit ist sogar in Mainz einmarschiert, weil niemand ihnen gesagt hat, jetzt reicht's aber. Nur gut, dass die Preußen diesen bewaffneten, linksgrünversifften Mob wieder aus der Stadt vertrieben haben und dem Bürgerwahnsinn ein Ende setzten, bevor er zum Flächenbrand werden konnte. Gut, dabei haben sie leider auch die Favorite kaputtgebombt sowie die Ergebnisse einer freien und gleichen Kommunalwahl, aber bißchen Schwund ist immer. Die Franzosen haben außerdem ein paar Jahre später einem Kaiser zugejubelt, der mit dem Bürgerwahnsinn dann auch in dessen Stammland gründlich aufgeräumt hat. Es sind einfach immer diese radikalen Minderheiten, die mit ihren abstrusen Ideen ("Bürgergesellschaft") hausieren gehen, indem sie die Sprache in ihrem Sinne zurechtbiegen und vergewaltigen, um damit Aufmerksamkeit zu erregen. Pfui!

--
Earthquakes and idiots... Florence be damned!

Rasenfunk Royal zu Mainz 05

dadum @, Donnerstag, 03.06.2021, 16:15 (vor 18 Tagen) @ Weizen05

Chapeau, citoyen.

Fieberté, egalwieschee, kasperlé.
*rülps*

Rasenfunk Royal zu Mainz 05

benhur, Donnerstag, 03.06.2021, 16:23 (vor 18 Tagen) @ Weizen05

Hallo Weizen, ich glaube, du hast diesen Part von meinem Post nicht verinnerlicht:

Es ist einfach Zeit, dass man offen sagt, wann es für einen zu viel ist und wo man die Grenze zieht. Ansonsten glaubt sich die kleine (aber laute) Minderheit in der Mehrheit und treibt es immer bunter.

Es geht darum, zu sagen wann es einem zu viel wird. Es einfach runterschlucken und ignorieren gibt den Genderern (oder wer auch immer versucht, Sprache radikal zu verändern) den falschen Eindruck, dass die Mehrheit damit okay ist. Jeder kann schreiben so wie er will, aber jeder kann auch offen sagen, dass er das ablehnt.

Rasenfunk Royal zu Mainz 05

Milestone-Mainz, Dienstag, 01.06.2021, 10:50 (vor 21 Tagen) @ benhur

100% bei dir. Den sprachlichen Kulturkanpf will ich hier im Forum nicht sehen.

Immer die Frage, wer den Kulturkampf anzettelt und vor allem warum. Ansonsten: Sprache ändert sich halt und das ist auch gut so. :-D
Schön, dass es Formate gibt, die sich Zeit lassen und wo Fans und Blogger in angenehmer und kompetenter Art und Weise über Fußball und ihre Vereine reden können und man sich zuhört. ;-)

Rasenfunk Royal zu Mainz 05

elkinho, Mainz-Neustadt, Montag, 31.05.2021, 13:27 (vor 22 Tagen) @ wortpiratin

Sehr hörenswert!
Danke.

Rasenfunk Royal zu Mainz 05

Pinguin, Montag, 31.05.2021, 18:45 (vor 21 Tagen) @ wortpiratin

Klasse. Danke Mara.
Ausführlich und unaufgeregt die Saison betrachtet.

Rasenfunk Royal zu Mainz 05

mainzzer, Montag, 31.05.2021, 19:07 (vor 21 Tagen) @ wortpiratin

Toll berichtet.
Sehr kurzweilig.
Danke für den Link.

Rasenfunk Royal zu Mainz 05- war da was?

Renner @, Freitag, 04.06.2021, 20:38 (vor 17 Tagen) @ wortpiratin

Im Rasenfunk Royal schaut Max-Jacob Ost mit Gäst*innen auf die Saison zurück: ein Stunde pro Verein. Für den 1. FSV Mainz 05 haben wir etwas überzogen. Was war los rund um Szalai Ádám und den Streik? Wieso ist Rouven Schröder gegangen? Warum ist ein guter Trainer wie Jan-Moritz Lichte kein Garant für einen Restart? Wie ist unter Christian Heidel, Martin Schmidt, Bo Svensson, Babak Keyhanfar und Patrick Kaniuth der Neuanfang gelungen? Viel Spaß. >> https://bit.ly/3vBdgyQ

Prima Zusammenfassung der unfassbarsten Saison seit der legendären unter Wolfgang Frank 1995/96-
Analytisch, substanziell und spannend.
In Anbetracht der Tatsache, dass dieser Thread eine Nachlese einer komplexen und in jeder Hinsicht extremen Saison zum Thema haben könnte und stattdessen zum weitaus überwiegenden Teil über das Gendern diskutiert wird, ist schon fast loriotesk -

Rasenfunk Royal zu Mainz 05- war da was?

Enderle, Samstag, 05.06.2021, 06:45 (vor 17 Tagen) @ Renner

Vielleicht hätte der Text in beiden Sprachausführungen veröffentlicht werden sollen.

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