"Kei Schuh" Sano (Rund um Fußball)

Inder, Tuesday, 24.03.2026, 11:34 (vor 19 Tagen) @ Seminator

Jonny wäre sonst ablösefrei zur Eintracht gegangen, wir hätten nicht einen Cent gesehen und hätten, daran gibt es ja hoffentlich keinen Zweifel, niemals eine Saison gespielt, die für uns im Europapokal endet ohne seine 18 Tore, die er dazu beigetragen hat.


Die Geschichte kennen wir alle, auch ich. Soll ich es gut finden?

Ich mag die Geschichte nicht und ich werde sie kaum positiv bewerten können.

Ich gönne Jonny seine Eintracht und, man möge es mir verzeihen, auch seinen Frust unter dem neuen Trainer und nach der Niederlage am Sonntag.

Bei allen Verdiensten sollte man nicht vergessen, was WIR Mainz05 für ihn getan haben. Vielleicht wäre seine Karriere bei der Eintracht genauso gut gelaufen. Vielleicht aber auch nicht.

Mir ging es aber darum, dass die Werte von Spielern eher abstrus sind. Wir zahlen 10 oder gar 12 Mio für Holle und kassieren knapp 20 für Jonny. Würde Sano bei Dortmund oder Bayern spielen, würden wir auch die lächerlichen 25 Mio (Transfermarkt) mit Sicherheit mehr als verdoppelt sehen.

Richtig.
Selbst wenn man alle Argumente kennt und nachvollziehen kann, Fußball ist ein Geschäft. Die Bitte von JB und das Eingehen darauf des Vereins hat gegen die wirtschaftlichen Interessen, ja sogar gegen das Geschäftsmodell des Vereins verstoßen. Und das werte ich gar nicht - ich werde es nur niemals nachvollziehen können. Siehe hierzu auch die Mahnung an Weiper, eben die Regeln des Fußballgeschäfts anzuerkennen und zu respektieren, nachdem der Verein das selbst ausgehebelt hatte.
Dass ein wertvoller Spieler auf die Idee kommt, seinen Verein, der sein wirtschaftlicher Nutznießer ist, zu bitten, ihm zuliebe auf Millionen zu verzichten, wird mich nie nicht wundern.
Daher zieht auch das Argument "er wäre ablösefrei gegangen" nicht: es wird andere Interessenten gegeben haben, mit denen Mainz eine Einigung erzielt hätte.
Ein freundschaftliches Entgegenkommen sollte von allen Seiten gepflegt werden. Nicht einmal mächtige Spieler wie C. Ronaldo hätten ihren Arbeitgeber gebeten, ihnen zuliebe auf Ablöse zu verzichten und ihn unter Marktwert abzugeben, damit sie als hochverdiente Spieler zu ihrem Lieblingsverein wechseln können. Und ein Verein könnte sich darauf auch gar nicht einlassen.


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