11 Freunde: Von Mainz nach Frankfurt (Presselinks)

strombergbernd, Gaaberschlaaberschem, Monday, 11.09.2023, 17:15 (vor 317 Tagen)

"Judas! Judas! Judas!
Von Schalke nach Dort­mund, von Arsenal zu Chelsea, von Celtic zu den Ran­gers, von Mainz nach Frank­furt – das muss man sich erst mal trauen. Wir erin­nern an Spieler, die für einen Transfer exkom­mu­ni­ziert wurden.

9. Michael Thurk (vom FSV Mainz 05 zu Ein­tracht Frank­furt, 2006)
Die Bezie­hung zwi­schen Michael Thurk und dem FSV Mainz 05 ist eine beson­dere und besteht aus zwei Kapi­teln. Das Erste dau­erte von 1999 bis 2004, und an seinem Ende war der gebür­tige Hesse eine tra­gi­sche, aber noch geliebte Figur. Bevor er den Verein in Rich­tung Cottbus ver­ließ, schoss er Mainz in die Bun­des­liga und ver­hin­derte durch eben jenes Tor gegen seinen zukünf­tigen Verein dessen Auf­stieg. Wäh­rend die Mann­schafts­ka­me­raden den Gang in die 1. Liga antraten, blieb Thurk zweit­klassig. Energie sollte jedoch ledig­lich eine Epi­sode in seiner Bio­grafie bleiben. Bereits in der fol­genden Win­ter­pause wech­selte er zurück zum FSV und seinem Zieh­vater Jürgen Klopp. Das Geld für den Transfer holte er zum Teil aus seiner eigenen Tasche. Dieses zweite Mainzer Kapitel begann bes­tens und endete im Streit. Seine Tor­ge­fähr­lich­keit machte ihn für andere Clubs inter­es­sant, und Thurk war den Inter­es­senten gegen­über kei­nes­wegs abge­neigt. Beson­ders seine Hei­mat­stadt Frank­furt reizte ihn – da traf es sich gut, dass Ein­tracht-Coach Fried­helm Funkel offi­ziell Inter­esse am Mainzer Spieler bekun­dete. Sehr zum Miss­fallen der Club­füh­rung. Die Que­relen zogen sich durch die gesamte Vor­be­rei­tung der aktu­ellen Saison und endeten mit der Tren­nung der beiden Par­teien. Das ehe­ma­lige Lieb­lings­kind Jürgen Klopps ent­wi­ckelte sich zum schwarzen Schaaf der rhein­hes­si­schen Familie. Nachdem er seinen Verein gar der Lüge bezich­tigt hatte, war die Geschichte end­gültig gelesen. Vom Vor­sit­zenden bis zum Fan mochte den Michael nie­mand mehr."

11 Freunde

Aber später wurde es ja wieder besser, Schwamm drüber und simmer wieder guud!

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Gott schütze Rheinland-Pfalz!


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