Aufräumarbeiten müssen weiter gehen (Rund um Fußball)

Marmelator, Samstag, 03.10.2020, 11:43 (vor 22 Tagen) @ Carlsche

Schröder hat die Situation zu einem nicht unerheblichen Anteil mitzuverantworten, denn er hat den Kader zusammengestellt. Er hat anscheinend nicht erkannt, dass es die letzten 3 Jahre einen schleichenden Prozess in der Mannschaft gab und steht jetzt vor einem Scherbenhaufen, nachdem alles so eskaliert ist. Auch wenn er täglich 16 Stunden für den Verein arbeitet, kann man ihm ankreiden, dass er die Situation unterschätzt hat oder es einfach nicht wahrnehmen wollte, dass es einen derart großen Knall geben könnte.

Was passiert, wenn RV seinen Hut nimmt oder gefeuert wird? Keiner weiß es, aber er würde m.E. auf jeden Fall ein großes Loch hinterlassen. Gerade jetzt in der heißen Transferphase.

Ich bin hin- und hergerissen in der Causa Schröder. Aber würde es wirklich besser ohne ihn bzw. mit einem anderen Manager?
Das größte aktuelle Problem ist die Mannschaft, die sich willen-, kampf-, mentalitäts- und charakterlos zeigt. Und da ist jeder Trainer und jeder Manager machtlos.

Dass die Mannschaft kann, hat sie bereits gezeigt.. ..jedoch nur, wenn sie will.
Und dieser Wille war mir persönlich in den letzten 3 Jahren viel zu selten wirklich vorhanden. Zudem gibt es zu viele Mitläufer. Spielen gut, wenns in der Mannschaft läuft und schlecht, wenns nicht läuft. Ötzunali ist ein Paradebeispiel dafür.

Wie gehts weiter? Keine Ahnung, aber ich würde die neuen, unverbrauchten Spieler ranlassen. In der IV die beiden Jungs aus Paderborn und Belgien. Und vielleicht schafft es jemand, den Aaron hinten links wieder zu motivieren. Ein guter Fußballer allemal.. . nur hat er eben keinen Bock auf Mainz, auf Fußball, auf den Trainer oder was auch immer.

Hochachtungsvoll
Marmelator


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