Union Berlin : Mainz 05 - 2.10.20 - die PK (Rund um Fußball)

55122 05-erJung', Donnerstag, 01.10.2020, 20:57 (vor 19 Tagen) @ Alsodoch

Mein Ausblick auf das Spiel morgen Abend:

Die Partie bei den „Eisernen“ am Freitag (Anpfiff: 20.30 Uhr in der Alten Försterei) ist wie dafür gemacht, in aufgeheizter Atmosphäre ein richtiges Kampfspiel abzuliefern und sich im Optimalfall mit einem Sieg eine bessere Ausgangsposition vor den nächsten beiden schweren Spielen zu verschaffen. Immerhin dürfen 5.000 Union-Fans im Stadion sein, leider (erneut) keine Gäste wie beim letzten Aufeinandertreffen vor einigen Monaten (Endstand 1:1).
Trainer Jan-Moritz Lichte wird versuchen, in den wenigen Tagen der Vorbereitung die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Mannschaft konkurrenzfähig auftreten wird. Am Freitag wird man unter Flutlicht sehen, ob es ihm gelungen ist. Moussa Niakathé muss wegen einer Gelb-Roten Karte im Heimspiel gegen Stuttgart eine Partie aussetzen. Für Ridle Baku kann Philipp Mwene einspringen. Der Österreicher könnte vom Wechsel des Nullfünf-Eigengewächses profitieren und einen Stammplatz erobern. Bei den Gästen stehen mit Loris Karius (Leihe aus Liverpool), Taiwo Awonijy (dito) und Anthony Ujah gleich drei Profis im Kader, die schon für den FSV aktiv waren. Mit Max Kruse hat man zudem einen erfahrenen Bundesligastürmer nach Berlin holen können, den sich andere Klubs in Konkurrenz mit Union nicht leisten konnten. Die Berliner gaben mit Sebastian Andersson und Neven Subotic zwei Leistungsträger der Vorsaison ab. Der Verkauf von Andersson brachte immerhin 6,5 Mio Euro Ablöse. Trainer Urs Fischer will auch im zweiten Bundesligajahr für Furore sorgen ohne dabei selbst zu überdrehen. Letzte Saison gelang es den "Eisernen". Die Union-Fangemeinde gehört nicht wirklich zu denen, die in Mainz ein hohes Ansehen genießen. "Ältere" Semester konnten die bundesweite Euphorie nach dem Aufstieg der Berliner auch nicht teilen.


Die ersten beiden Auftritte seines Vorgängers wird Jan-Moritz Lichte sich gerne in Erinnerung rufen: Achim Beierlorzer konnte seine erste Partie als FSV-Trainer erfolgreich abschließen, das Team gewann mit 5:1 in Hoffenheim. Danach gelang ein 2:1 gegen Eintracht Frankfurt. Das Team vermochte dieses kurze „Hoch“ nicht zu verlängern. Hoffentlich hat Lichte die Fähigkeit, diesen "heterogenen" Kader in den Griff zu bekommen.
Mein Tipp: 2-0 für Union, lasse mich aber sehr gerne vom Gegenteil überzeugen!


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