Kicker: Mainz soll mehr als 170.000 Euro zahlen (Presselinks)

zerofivers, Donnerstag, 19.09.2019, 11:54 (vor 26 Tagen) @ MPO

Körperverletzung (und mit Rauchvergiftung fängt das durchaus an) hingegen schon.

Stimmt könnte man umgehen, in dem man sich mit dem Thema auseinandersetzt und Räume dafür schafft. Aber für solche Überlegungen gibt es ja hier keinen Platz. Viel zu revolutionär. Am Ende hilft es noch.

Das das Diskutieren von dem Thema bei dir und anderen sinnfrei ist, ist mir auch sehr bewusst. Man sieht ja an dem Beitrag, dass da zur Verteidigung entweder verharmlost wird ("Leuchtstab") oder auf andere schlechte Dinge verwiesen wird, die man doch auch mal angehen könnte. Das diese Argumentation aber Schwachfug ist, ist eben auch klar. Zumindest mir.

Habe darauf verwiesen, dass andere Dinge schlimmer sind. Nicht, dass man die AUCH mal angehen sollte. Man könnte mir whataboutism vorwerfen oder sich einfach mal die Statistik angucken, wie viele Menschen tatsächlich durch Pyro verletzt werden und das in Relation zu anderen Themen in Bezug auf Fußball (Polizeigewalt, rassistisch und sexistisch motivierte Straftaten) setzen. Aber auch diese Überlegungen werden einfach abgeschmettert mit dem Argument, dass Pyro nun mal verboten sei.

Steht doch hier:

Die Rheinhessen waren in der ersten Pokal-Hauptrunde mit 0:2 beim 1. FC Kaiserslautern ausgeschieden. Defensiv geschätzt 40 Pyro-Fackeln waren damals im Gästeblock gezündet und teilweise in den Innenraum geworfen worden. Dies, die daher nötige Spielunterbrechung sowie die daraus folgenden Sachbeschädigungen (Rasen, Bande, Glasfaserkabel) verteuern die Pyro-Aktion erheblich. Die Obergrenze liegt nach Bestimmungen des Strafenkatalogs bei 250.000 Euro.

Ich bleibe dabei, dass andere Fans regelmäßig mehr Schaden anrichten und hier (wie schon erwähnt) ein unverhältnismäßig hohes Strafmaß gewählt wurde um ein Exempel zu statuieren. Weil Pyro der Untergang der Welt.


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