Danke an unseren Meenzer Fußballgott (Rund um Fußball)

MPO @, Fürth, Montag, 16.09.2019, 11:38 (vor 84 Tagen) @ dadum

Ich wollte lediglich verdeutlichen, dass das meiner Ansicht nach ein völlig anderes Spiel war, als die ersten drei und nicht Teil einer fest umreißbaren Schwäche, die Sorgen bereiten muss, weil sie überdauert.

Generell kann man von einem zum anderen Spiel meistens wenig mitnehmen. Gegen Berlin haben wir uns meistens sehr schwer getan, die Vorraussetzungen für dieses Spiel waren noch wesentlich gruseliger gewesen. Mitnehmen kann man allerdings eben, dass man nicht nur Pech hat und wenn man sich bemüht und zusammenreißt, dann auch was mitnehmen kann. Das ist schon ne Menge wert.

Aber allgemein: Schau ins Betze-Forum: Die fragen sich, wie es sein kann, dass das gleiche Team, dass Mainz aus dem Pokal wirft, in Meppen 1:6 untergeht. Die Antwort darauf ist megasimpel: Es sind 2 komplett unterschiedliche Spiele. Das fängt schon damit an, wo die Favoritenrolle liegt. Erwartungsfrei in ein Spiel gehen, erst mal schauen, dass man kein Tor fängt und damit auch alle zufrieden machen ist sehr viel einfacher als den klaren Auftrag, souverän gewinnen zu müssen.

Siehe Dortmund: Die verkacken massiv ein Spiel gegen Union Berlin und schießen dann Leverkusen hoch ab. Das ist exakt das gleiche Spielchen. Das verstehen nur viele Fußballfans nie, werfen der Mannschaft Leistungsverweigerung vor oder sonstwas. Der gebildetere Fan kommt dann noch mit Laufstatistiken und merkt dann an, dass man meistens gewinnt, wenn man mehr läuft (demnach dürften die Bayern aber in den letzten Jahren kein Meister geworden sein).

Fußball ist sehr einfach. Und in seiner Einfachheit kompliziert. Oder neudeutsch: Easy to learn, hard to master.

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