AZ: Rehberg - Spielerische Muster fehlen (Presselinks)

Michael_05er, Monday, 20. March 2017, 13:04 (vor 4 Tagen) @ MPO

Vorneweg: Ich komme im Moment selten dazu, die Mainzer Spiele zu sehen und bin zu sehr Laie, um mir ein fundiertes Urteil über die Entwicklung der Mannschaft, Alternativen, Taktiken und ähnliches zu bilden. Ich wäre definitiv nicht der bessere Trainer ;) Ich finde aber Deine Beiträge und Argumentationen insgesamt überzeugend und sehe daher (und wegen der Ergebnisse und von dem ausgehend, was ich an Spielen oder Spielausschnitten gesehen habe) die Entwicklung in Mainz auch eher mit Bauchweh.

Eins verstehe ich im Moment nicht: Warum hat ein Taktik-Fuchs und Tüftel-Trainer wie Tuchel unbedingt Schmidt als U23-Trainer nach Mainz geholt? Die Bedeutung der U23 in Mainz wird ja immer wieder hervorgehoben. Wie kann man dann dort einen Trainer installieren, der eben nicht für eine taktisch variable, flexible Spielerausbildung steht? Oder hat man das nicht gesehen? Oder hat sich Schmidt verändert? Ist ihm mit dem Aufstieg zum Erstliga-Trainer der Mut zur Variabilität verloren gegangen? Man kannte ihn ja schon bevor man ihn zum Trainer der ersten Mannschaft befördert hat.

Nach Tuchel hat man sich ja zuerst gegen Schmidt entschieden und für Hjulmand, weil man das Team weiterentwickeln wollte. Ist das ein Indiz dafür, dass man (a.k.a. Heidel) wusste, dass Schmidt da limitiert ist?

Ich will damit nicht einfach auf MS draufhauen. Mir geht es um die Frage "Wie konnte es dazu kommen, dass viele jetzt die Arbeit von MS so kritisch sehen?" War das abzusehen? Sind die Verantwortlichen "selbst schuld", weil sie wussten, was sie mit dem Cheftrainer Martin Schmidt kriegen? Oder hätte man anderes von ihm erwarten können?
Grüße,
Michael


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