WM: Frankreich - Belgien (Rund um Fußball)

Udo @, Wednesday, 11. July 2018, 15:28 (vor 7 Tagen) @ florifo

Ein Schiedsrichter soll keine medizinischen Einschätzungen treffen. Niemals.
Die aktuelle Regelung besagt ja, dass der Schiedsrichter dann relativ zwingend unterbricht, wenn es um "Kopfverletzungen" geht oder eine offensichtliche Gefahr für Leib und Leben besteht.
Das funktioniert bei der WM sehr gut, die Spieler (und die ganzen Fair-Play-Rumheuler) verstehen es nur nicht und erwarten immer noch das der Ball ins Aus gepöhlt wird.

ja, das ist sehr richtig.

Ich finde es ja auch immer lustig, dass sich Leute, die Zeitspiel monieren z.B. im nächsten Augenblick empört aufschreien, wenn ein Spieler zu weit vorne einwirft, während der Spieler nur darauf wartet, dass der SR ihn zurückjagt, weil das Zeit von der Uhr nimmt.

Die andere Seite ist ja, dass wenn z.B. das Regelwerk genau genommen würde und es viel mehr Gelb für Zeitspiel/unsportlichkeit gäbe, eine andere Diskussion losgehen würde "dann bekommt ja bald jeder Gelb" , "aber fürs Umtreten gibts gar nichts".

Immerhin wurde ja für die neue Saison klargestellt, dass VAR-Sichtungen und Trinkpausen generell nachgespielt werden müssen, die Zeiten werden auch in der BL hochgehen.

Übrigens: weil hier auch "Strafminuten" diskutiert wurden, also mehr Nachspielzeit, als vertrödelt wurde: das geht so natürlich nicht, aber es gibt bereits die Regel, dass zwischen aufgelaufener Nachspielzeit aus technischen, wenig beeinflussbaren Gründen anders zu behandeln sind, als vertrödelte Zeit. Letztere ist nachzuspielen, wenn die Trödler die Gegner hindern wollen, etwas zu erreichen.
Erreicht der Gegner etwas, kann entsprechend schneller abgepfiffen werden. Da die angezeigte Zeit allerdings eher nicht unterschritten werden sollte (ein kleiner Regelwiderspruch), kommt das für in der Nachspielzeit angefallenen vertrödelte zeit zur Anwendung.


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