WM: Frankreich - Belgien (Rund um Fußball)

handgottesseinvater, Wednesday, 11. July 2018, 10:04 (vor 7 Tagen) @ Alsodoch

10 Min. Nachspielzeit wären ok gewesen
aber:
Belgien hatte ausreichend Chancen, Frankreich einen überragenden Keeper, Belgien zu viele simple Ballverluste / Fehlpässe (Dembélé, de Bruyne u.a.)
Möchte nicht wissen, wie es ausgesehen hätte, wäre in HZ 1 Belgien verdient in Führung gegangen.

ob frankreich zurecht gewonnen hat, lasse ich mal offen:

bisher fand ich's bei der wm gut, dass die schiris bei der nachspielzeit anständig draufgeschlagen haben. nur so ist sichergestellt, dass zeitspiel keinen vorteil bringt. mit zwei-drei minuten hektik kann keine mannschaft so richtig was anfangen. mit fünf bis zehn minuten sieht das ganz anders aus.

das spiel gestern war ein gegenbeispiel: dass die (ggf sowieso schon knapp bemessenen) nachspielzeit superpünktlich abgepfiffen wurde, war m.E. nicht ok. alleine für die mbappé-aktion in der nachspielzeit an der aussenlinie (einwurf belgien, mbpé klaut den ball und macht zirkus) hätte es noch was draufgeben müssen. so ist das verhalten – mbappé war ja nicht der einzige – noch belohnt worden.

übrigens auch medial: der ard-kommentator hat es explizit als besondere qualifikation hervorgehoben "zeit von der uhr zu nehmen".

das ist ungefähr so geil, wie wenn das feuilleton schreibt: "das gitarrensolo/die kadenz war zwar saulangweilig und viel zu lang, aber immerhin hat das konzert damit die zwei stunden grenze geknackt."

trotz summierung mit der uruguay-schwalbe wäre mbappé-bashing verfrüht (der ist erst 18), aber der schiri sollte für zeitspiel sensibilisiert sein. ich halte selbst strafminuten (also mehr als die tatsächlich verlorene zeit draufzugeben) für ok (weiss aber nicht, ob das aktuell regelkonform ist).

das wäre auch für die bundesliga top.

--
yeahyeahyeah


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