Kolumne der Wortpiratin: Vorleben, was man einfordert (Rund um Fußball)

smartie, Monday, 12. February 2018, 10:43 (vor 99 Tagen) @ Stingbo
bearbeitet von smartie, Monday, 12. February 2018, 10:57

Und noch was. Ich bin sehr dafür, einen Trainer in Ruhe arbeiten zu lassen. Auch nach einem Spiel wie am Samstag halte ich einen Wechsel auf der Position für den falschen Schritt.....
:-) :-) :-) :-)

Nach einem Spiel wie am Samstag... ja, da bin ich bei Dir...

Aber Du hast die letzten 17 Auswärtsspiele noch im Kopf (ok, etwa die Hälfte davon waren noch unter Schmidt) ? Und viele der Heimspiele dazwischen?

Was mich an dem "offenen Brief" und auch vielen Aussagen so stört ist folgendes: Es wird so dargestellt, als hätten wir in Mainz inzwischen nur noch Mode-Fans, die nur bei Siegen zufrieden sind und deren Erwartungshaltung zu hoch ist.
Und genau das ist der Punkt, darum geht es nicht und das ist der große Unterschied zu vielen Spielen "aus der guten alten Zeit": Wenn man sieht und als Fan spürt, dass auf dem Platz alles gegeben wird, gekämpft wird, "Gras gefressen" wird, dann "verzeiht" man als Fan auch Niederlagen, dann leidet man gemeinsam, baut sich auch gemeinsam wieder auf usw...
Aber seit Monaten hat man eben den Eindruck, dass die Mannschaft (wenn überhaupt) einfach nur ihren Stiefel runterspielt, dass der letzte Einsatz fehlt. Ein bisschen lässt sich das auch an der Laufleistung ablesen, ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte mal mehr gelaufen sind, als der Gegner (und das sogar bei Spielen gegen Bayern, Leverkusen etc.).
Und genau wegen dem WIE die Mannschaft spielt (und verliert) ist man sauer. Jetzt ist halt die Frage, kann man das wirklich (nur) der Mannschaft anlasten, oder läuft da etwas grundlegendes im Training schief...


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