Latten+: Das Ende der Mainzer Underdog-Mentalität (Rund um Fußball)

MPO ⌂, Franken, Wednesday, 10. January 2018, 16:41 (vor 11 Tagen) @ Alsodoch

Ein bisserl reißerisch, der Titel. Beide Transfers sind relativ namhaft, aber passen von Größe und Zuordnung zu Mainz 05. Ujah war schon hier, was ein Rücktransfer immer leichter macht und war etwas aus dem Schaufenster raus in China - was den Preis senkt.

De Jong ist quasi schon fast vergessen, sicherlich ein Transfer mit inhaltlich kleinem Risiko, der Nutzeffekt ist aber natürlich nicht sicher. Wenn De Jong in Sachen Handlungsgeschwindigkeit das Niveau hat, dann kann er helfen. Wenn er nur in Sachen Mentalität helfen kann, wirds schwierig.

Wenn beide Leistung abrufen können, ergänzen sie den Kader sehr gut. Mit De Jong haben wir einen klar defensiv orientierten 6er, der systemsicher sein sollte. Gbamin war/ist der einzig andere defensive 6er. Latza und Serdar sind eher 8er, Frei eigentlich auch eher. Brosinski wäre eine (IMO solide) Notoption als defensiver 6er gewesen. Gbamin ist auf der Position toll, kann aber auch als IV oder attackierender als 8er agieren und ist auch dort hochinteressant.

Ujah verkörpert relativ viel das, was auch Muto verkörpert: Zug zum Tor, Strafraumorientierung. Er hat etwas mehr Wucht als Muto, der dafür spielerisch stärker ist. Kann mir beide zusammen gut vorstellen, aber auch Ujah und Berggreen könnten ein sehr fieses Duo sein (Berggreen als Störenfried vorne, Ujah nutzt die Räume).

Wie letztens schon mal geschrieben: Wenn wir bei Standards ganz allgemein stärker werden (vor allem defensiv) und vorne hin und wieder etwas klarer, dann haben wir eine entspannte Rückrunde. Das ist beides nicht utopisch hinzubekommen, aber muss eben gemacht werden.

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"Ich habe in meiner Karriere gestohlen, getrunken, Drogen genommen und ein Schaf entführt. Sorry für alles."
- John Hartson, walisischer Fußballer

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