Kicker: Investor vor Einstieg beim 1. FC Kaiserslautern (Presselinks)

MPO ⌂, Franken, Thursday, 09. November 2017, 16:34 (vor 10 Tagen) @ Alsodoch

*popcorn hol*

Das wird lustig. Die 75% könnten tatsächlich für die Ausgliederung stimmen angesichts der beschissenen sportlichen Situation. Vor einem Jahr wäre das IMO ein glattes No-Go gewesen, jetzt würde ich dem ganzen sogar Chancen ausrechnen.

Aber ob das wirklich was hilft? Defizitäres Unternehmen bleibt defizitär. Ich halte es für wahrscheinlicher, dass ein Investor den Abstieg nur noch beschleunigen wird. Bestimmte Traditionalisten wird das endgültig den Rest geben und sich abwenden. Spielerberater meinen dann, noch ein bisserl mehr Geld rauskitzeln zu müssem und verkaufen (leicht überteuert) ihre Spieler an den FCK.

Letztlich reichen die 40 Mio kaum fürs Entschulden. Und der FCK muss vor allem aufsteigen (2.Liga reicht nicht), um halbwegs Gewinn zu erwirtschaften. Eine zwingend aufstiegsfähige Mannschaft bekommt man aber für das Geld nicht und einen dazu notwendigen Trainer (+Manager?), der ein passendes Team baut muss man erst mal finden. Also wird man in Spieler investieren, auf denen dann hoher Druck lastet, die dann u.U. deswegen nichts reißen werden und selbst bei ordentlichem Erfolg (=Platz 4) dann weg sind, wenn sie rausstechen sollten. Und der FCK ist beim gleichen Spiel wie vorher, nur dass sie dann einen Partner im Boot haben und vermutlich weniger Fans.

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"Ich habe in meiner Karriere gestohlen, getrunken, Drogen genommen und ein Schaf entführt. Sorry für alles."
- John Hartson, walisischer Fußballer

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