Da muss man erstmal drauf kommen (Rund um Fußball)

Weizen05 @, Thursday, 18. May 2017, 18:52 (vor 9 Tagen) @ florifo

Du kannst als Schiedsrichter auch ein Spieleinsatz begründet "absagen".
Das passiert in der Bundesliga aber eigentlich nur bei Verletzungen etc. Wenn ein Schiedsrichter aber nun persönliche Vorbehalte vorbringt, wird er das Spiel nicht pfeifen müssen, aber es wird für sein Standing und seine Bewertung schädlich sein.

Unbegründetes Absagen (mehrfach) führt lt. Schiedsrichterordnung zu einer Strafe. Da ist davon auszugehen, das je höher du pfeifst umso früher/empfindlicher die Strafe.

Edit: Landesordnungen schreiben dazu folgendes:
§ 13 Spieleinteilung
1. Die Einteilung der Schiedsrichter erfolgt durch den jeweiligen Schiedsrichterobmann oder dessen Beauftragten.
Die Spielaufträge können mündlich, schriftlich oder elektronisch erfolgen. Sie sind unmittelbar
nach Erhalt zu bestätigen. Im Verhinderungsfall ist unter der Anführung der Gründe rechtzeitig, mindestens
3 Tage vor dem Spiel, abzusagen. Absagen, bei denen diese Frist nicht eingehalten werden kann, sind
fernmündlich dem Ansetzer, bei Nichterreichen einem Ausschussmitglied, mitzuteilen.

Es gilt für die Bundesliga die DFB-Spielordnung. Da steht aber in dem Zusammenhang das selbe drin.

Man kann die ganze Affäre m.E. aber gerade auch deswegen etwas Positives abgewinnen: Dass so etwas möglich ist, zeigt, dass die Schiedsrichteransetzungen im DFL-Bereich nicht in der Gefahr stehen, von irgend welchen "Befindlichkeiten" übermäßig beeinflusst zu werden. Das wäre auch nicht richtig.


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